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Bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Akademiker können aufatmen: Laut des aktuellen OECD-Bildungsreports haben deutsche Hochschulabsolventen nach wie vor die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Report enthält erstmals auch einen Langzeit-Vergleich über die Arbeitsmarktschancen von Akademikern und Absolventen einer betrieblichen Lehre.

Demnach ist zwar die Arbeitslosenquote unter den 25- bis 29-Jährigen etwa gleich hoch: 6,2 Prozent bei den Facharbeitern gegenüber 4,1 Prozent bei Akademikern. Jedoch wird der Unterschied mit zunehmendem Alter größer. Während sich das Arbeitslosenrisiko bei den Akademikern bis in die Altergruppe der 50- bis 54-Jährigen kaum verändert, steigt sie bei den Absolventen einer Lehre auf 8,3 Prozent. Bei den 55- bis 59-Jährigen ist der Unterschied noch gravierender: Die Arbeitslosenquote der Akademiker beträgt hier etwa fünf Prozent, gegenüber den Facharbeitern, wo beinahe jeder Zehnte arbeitslos ist.

Die besten Jobs von allen


Auch das Hochschul-Informations-Zentrum (HIS) kann in einer Studie den Akademikern gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt prognostizieren. Demnach sind fünf Jahre nach ihrem Abschluss 84 Prozent der befragten Jung-Akademiker mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden und halten ihre Tätigkeit für angemessen.
Dieser Artikel ist erschienen am 11.10.2004