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Berufstätige passen Karriere dem Arbeitsmarkt an

85 Prozent der Deutschen sind bereit, auf ihren Traumjob zu verzichten und eine schlechter bezahlte oder weniger qualifizierte Stelle anzunehmen, um der Arbeitslosigkeit zu entrinnen. Das ergab eine aktuelle Online-Umfrage unter 3.806 Teilnehmern des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere in Kooperation mit dem Internet-Stellenmarkt des Karriere-Netzwerks Monster Deutschland. 45 Prozent der Befragten ist der Spaß am Job mittlerweile wichtiger als eine Top-Position und hohes Gehalt. 26 Prozent würden jede Stelle annehmen, nur um nicht auf der Straße zu sitzen

Die neue Bescheidenheit der hoch ausgebildeten Young Professionals hat ihren Grund: Mit mehr als 260.000 arbeitslosen Akademikern steht eine Rekordzahl aus der deutschen Bildungselite auf der Straße. Darunter nicht nur Philosophen und Philologen, sondern auch zahllose Betriebswirte, Juristen und Informatiker, um die sich die Wirtschaft noch vor drei Jahren gerissen hat. Die Zeiten sind zumindest vorerst vorbei: "Wer heute Erfolg im Job haben will, sollte bescheiden und pragmatisch bleiben", sagt Jörn Hüsgen, Chefredakteur Junge Karriere.

Die besten Jobs von allen


Nur 15 Prozent sind in keinem Fall bereit, einen Job zweiter Wahl anzunehmen. Entweder aus Angst, den Karriereknick nicht wieder aufzuholen oder weil sie ihre Ausbildung nicht verschleudern wollen.

Welche Erfahrungen junge Akademiker abseits der klassischen Karrierepfade machen und wie die Job-Alternative doch noch zum Türöffner für die Traumstelle werden kann, steht in der Dezember-Ausgabe von Junge Karriere (Erscheinungsdatum: 21. November 2003).

Quelle: www.karriere.de in Kooperation mit www.monster.de
Dieser Artikel ist erschienen am 18.11.2003