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Im Wintersemester 2000/2001 haben sich 265.000 Studienanfänger an einer Hochschule eingeschrieben, gut 19.000 mehr als ein Jahr zuvor. Vor allem der Run auf die Informatik hält an - hier stieg die Zahl der Erstsemester um 36 Prozent auf rund 26.900. Dank der guten Job-Chancen tummeln sich mit 21.300 Studienanfängern auch wieder 1.500 mehr angehende Lehrer an den Universitäten. Am gefragtesten sind nach wie vor die rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Studiengänge - für sie entschied sich zuletzt ein Drittel der Jungstudenten. Dagegen machte sich nicht einmal jeder fünfte Nachwuchs-Akademiker auf den beschwerlichen Weg zum Diplom-Ingenieur. Mit 47.200 Neueinschreibungen haben sich diesmal aber gegenüber 1997/98 immerhin 7.000 Ingenieuranwärter mehr für dieses Studium entschieden.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln.
Dieser Artikel ist erschienen am 03.07.2001