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Bear-Stearns-CEO gibt angeblich Posten auf

Der wegen Verlusten im Zuge der Hypothekenkrise unter Druck geratene Bear-Stearns-Chef James Cayne gibt einem Zeitungsbericht zufolge die Verantwortung für das Tagesgeschäft ab. Zuvor war sein Freizeitverhalten während der Subprime-Krise in die Kritik geraten.
HB NEW YORK. Cayne werde seinen Posten als CEO räumen, dem Direktorium der US-Investmentbank jedoch weiter vorstehen, berichtet das » "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Cayne wollte die Meldung auf Nachfrage von Reuters nicht kommentieren.Als wahrscheinlicher Nachfolger als CEO wird Bear-Stearns-President Alan Schwartz genannt. Cayne leitete seit 1993 die operativen Geschäfte der Bank.

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Bildergalerie Bild für Bild: Die Opfer der Subprime-Krise
Bear Stearns musste im vierten Quartal den ersten Verlust der Firmengeschichte ausweisen und verlor wegen neuerlicher Milliadenabschreibungen netto 854 Mill. Dollar.Bankchef Cayne war bereits zuvor in die » Kritik geraten, weil er Medienberichten zufolge ungeachtet der Krise seine Zeit mit Golf und Bridge verbringt.
Links zum Thema im Web:» wsj.com: "Cayne to Step Down As Bear Stearns CEO"
» ft.com: "Cayne plans to step down as Bear Stearns chief"
» forbes.com: "Reckoning Expected For Bear's Cayne"
» wsj.com: "For CEOs, Off-Duty Isn't an Option"
» forbes.com: Profil von James Cayne
» wikipedia.com: Eintrag zum Stichwort "James Cayne"
» forbes.com: Profil von Alan D. Schwartz
» wikipedia.com: Eintrag zum Stichwort "Alan Schwartz"
Dieser Artikel ist erschienen am 08.01.2008