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Bayern will sich seine Studenten aussuchen

Bayern will als erstes Bundesland auch für Studienfächer ohne Zulassungsbeschränkung Aufnahmetests einführen. Nach einem Vorschlag der CSU-Landtagsfraktion soll das Verfahren vom nächsten Sommersemester an zunächst in Modellversuchen erprobt werden. Universitäten sollen so mehr Möglichkeiten erhalten, ihre Studenten auszuwählen. Derzeit werden die Studienplätze in den elf Fächern mit bundesweiter Zulassungsbeschränkung (Numerus Clausus) zu 80 Prozent zentral vergeben, nur über 20 Prozent dürfen die Hochschulen selbst entscheiden. Diesen Anteil will die CSU auf 50 Prozent erhöhen

Für alle übrigen Fächer ist vorgesehen, dass die Hochschulen Eignungsfeststellungen erproben können. Wie diese Tests ablaufen, dürfen die Unis selbst entscheiden. Das Abitur soll weiter der wichtigste Indikator bleiben, daneben könne jedoch eine Fachnote, eine fachbezogene Prüfung oder ein Eignungsgespräch mit den Ausschlag geben.

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Quelle: CSU-Landtagsfraktion Bayern.
Dieser Artikel ist erschienen am 14.08.2001