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Bayerischer Volksschauspieler

Von Rüdiger Scheidges
Bis Dienstag galt Bundesminister Horst Seehofer als CSU-Grande mit Zukunft. Nun hat ihn irgendjemand in der CSU zum Abschuss freigegeben, über den Boulevard eine Liebesaffäre öffentlich gemacht und so womöglich die politische Karriere des begabten Ironikers beendet. Pikanterweise entbehrt ausgerechnet der Wirbel um Seehofer nicht schwärzester Ironie.
Horst Seehofer Foto: dpa
BERLIN. Das politische Make-up sitzt porentief. Auf Fragen von Journalisten legt der hoch aufgeschossene Mann sofort sein verschmitztes Lächeln auf. Horst Seehofer ? viel wissend grinsend ? legt eine Kunstpause ein, damit sich sein Gegenüber in ein klammheimliches Einverständnis mit ihm versetzen kann. Die stille Komplizenschaft klappt bei dem Charmebolzen fast immer. Schnell hat er den Fragenden auf sein Terrain gezogen: das der ironischen Mehrdeutigkeit, dorthin, wo es keiner eindeutigen Antwort bedarf. Unverkennbar: Hinter seinem Lächeln verbirgt sich eine geballte Dosis Ironie. Und daran gebrach es dem Inszenierungstalent Seehofer Horst bisher nie.Bis zum vergangenen Sonntag. Als er am Ruhe- und Gebetstag im ZDF, steif, die Hände stramm wie an die Hosennaht geschweißt, sein Hohes Lied auf Edmund Stoiber anstimmte und ihm ewige Treue schwor, da war Seehofer das Lachen längst vergangen. Von Ironie keine Spur. Da war er, das erklärte Enfant terrible der Christsozialen, plötzlich der brave Parteisoldat, bieder folgsam bis in den ordentlich gezogenen Scheitel.

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Der CSU-Vize, frühere Gesundheitsminister und jetzige Landwirtschafts- und Agrarminister hat danach sämtliche Termine, etwa am heutigen Mittwoch die Diskussionsrunde ?Altersvorsorge macht Schule?, abgesagt. Es gibt nichts mehr zu lächeln.Irgendjemand in der CSU hat ihn zum Abschuss freigegebenEiner der beliebtesten Politiker Deutschlands steht am Rand seiner öffentlichen Karriere. Irgendjemand in der CSU hat ihn zum Abschuss freigegeben. Denn er stört im schmutzigen Machtkampf um die Führung Bayerns.Am Sonntag, da wusste Seehofer bereits, dass jenes lüsterne Massenblatt, das sich darauf versteift, Privates in Politik zu münzen, am nächsten Tag erbarmungslos zuschlagen würde: Seehofer habe in Berlin eine Geliebte, eine Bürofrau im Sold eines Unionskollegen. Und: Ein Baby ist auch schon unterwegs. Kaum besser wird die Geschichte dadurch, dass es sich bei der 32-jährigen gelernten Juristin um die Tochter eines Bürgermeisters aus dem Wahlkreis von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) handeln soll. Auch Glos soll in Verbundenheit zum Vater die Dame in ihrer Berliner Karriere schon nach Kräften gefördert haben, heißt es in der CSU-Landesgruppe.Dass die ?Enthüllung? , bigott garniert mit trauten Wohnzimmerbildern der Seehofers in Ingolstadt, just zur Endphase im Machtkampf um die Trutzburg des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoibers lanciert wurde, ist kein Zufall. In der Politik wird Privates in die Öffentlichkeit gezerrt, wenn es den Betroffenen nachhaltig denunziert. Dann schlägt die Stunde der Heuchler.Lesen Sie weiter auf Seite 2: Gleich mehrfach hat Seehofer Pech.Mit der Affäre Seehofer aber hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel einen dicken Brocken zu verdauen. ?Das Kabinettsmitglied Seehofer läuft auf CSU-Ticket. Also hat bei einem eventuellen Nachfolger Stoiber das Sagen. Aber schauen Sie sich doch den wankenden Stoiber an: Gebeutelt und geschwächt von gleich zwei Affären, ist er auf Abruf. Wenn er nicht jetzt kippt, dann in einem halben Jahr?, rechnet ein Merkel-Vertrauter mit weiteren Eruptionen aus München.Krise Seehofer, Krise Stoiber: Noch nie war die CSU-Führung so angeschlagen wie jetzt. Seitdem Stoibers Staatskanzlei das Privatleben der Landrätin und Stoiber-Kritikerin Gabriele Pauli ausgeforscht hat, steht nunmehr nach Stoiber mit Seehofer eine zweite Säule der CSU vor dem Fall.Dabei entbehrt der Wirbel um Seehofer nicht schwärzester Ironie. Gerade in der Union, deren Politiker am innigsten das frohe Lied auf die Heiligkeit der Familie anstimmen, haben viele ihre außerehelichen Affären politisch überlebt, hat indes auch das doppelbödige Spiel mit der privaten Moral und der öffentlichen Entrüstung fatale Tradition.Als unlängst der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff zunächst mit fescher Frisur verblüffte, folgte schnell die Story über seine ?neue Liebe?. Im Gegensatz zu Seehofer aber hatte Wulff das Glück oder das rechte Liebes-Timing, dass gerade mal keine Personalentscheidung anstand. Außerdem hatte er die Liaison kurz vor der Veröffentlichung im CDU-Präsidium gestanden, als er von Mitgliedern der CSU-Landesgruppe unter Druck gesetzt wurde. Ähnliches Glück hatten früher schon Franz Josef Strauß, Kohls Anti-Terror-Koordinator Bernd Schmidbauer, Friedbert Pflüger und andere Abgeordnete, die fern der Heimat regelmäßig umso fröhlicher wurden.Seehofer jedoch hat gleich mehrfach Pech. Höchst beliebt bei den Bayern, höchst umstritten in der CSU und höchst verhasst bei den Leitfiguren der CSU-Landesgruppe in Berlin, wird der im schroffen Gegensatz zu Stoiber leutselig wirkende Politiker als aussichtsreicher Nachfolger als CSU-Vorsitzender gehandelt. ?Die Affäre, die seit etlichen Monaten anhält, war einigen von uns in CDU wie CSU doch längst bekannt. Doch bevor er als Stoiber-Nachfolger im CSU-Vorsitz Ambitionen zeigte, hat es scheinbar niemanden gestört. Da gibt es viel zu viele unter uns, die fern der Heimat Techtelmechtel haben?, heißt es nonchalant in der CDU. Dort zeigen sich viele überzeugt, dass der ?Petzer? aus der CSU-Landesgruppe kommt.Bewiesen ist in dieser unappetitlichen Geschichte, die Privates politisch ausschlachtet, indes nichts. Die ?Bild?-Zeitung aber, die erst die schwarze Molke anrührte, jetzt aber umso betrübter das Schicksal der Ehefrau betrauert, hat in vorauseilendem Zeugenschutz erklärt, dass die prekäre Information aus dem Privatleben Seehofers (diesmal) nicht aus der bayerischen Staatskanzlei nach außen gedrungen ist.Lesen Sie weiter auf Seite 3: Für viele in Berlin ist Seehofer ein Fallensteller de luxe .Aber auch das ist keine gute Nachricht für den 57-jährigen Katholiken und dreimaligen Vater aus Ingolstadt. Damit erinnert das Blatt nur maliziös an die üblen Nachfolgekämpfe um die Staatskanzlei 1993, als im schmutzigen Kampf Stoiber gegen Theo Waigel dessen Affäre mit Skirennläuferin Irene Epple öffentlich wurde ? und Waigel prompt ins politische Abseits geriet. Mit der ans Licht gezerrten Eskapade nagelten ihn seine Konkurrenten damals an den Pranger.Dessen eingedenk hat Seehofer am Tag vor Erscheinen der ?Enthüllungsserie? verklausuliert, aber eindeutig seine Ambitionen wieder eingefangen und ?Friede!? ausgerufen: Als er dafür plädierte, die Funktionen des Ministerpräsidenten und des CSU-Vorsitzenden in einer Hand zu belassen, hat er sich selber aus dem Spiel nehmen und sich selber aus dem Feuer retten wollen. Denn als Ministerpräsidenten würde ihn die CSU-Landtagsfraktion niemals wählen. Einzelkämpfer Seehofer, so will es da zunächst scheinen, ist von seiner Rolle als Hauptdarsteller freiwillig in die Requisitenkammer der bayerischen Politik abgestürzt.Ähnlich prekär war für den hoch populären Politiker Seehofer die Lage schon 2003 und 2004, als er von so entgegengesetzten politischen Polen wie der Parteichefin Angela Merkel und der Spitze der CSU-Landesgruppe in Berlin bis aufs Blut bekämpft und als Paria verstoßen wurde. Doch Seehofer, dem hohe ?Parteifreunde? in Berlin und München damals ?geistige Umnachtung? und ?psychische Probleme? attestierten, avancierte nur zwei Jahre später zum beliebtesten Politiker der Republik ? nachdem er auf Betreiben Stoibers in die Bundesregierung gerutscht war.Wie heute, hatte man damals zuvor keinen Kreuzer auf seine Ambitionen gesetzt. Vielmehr hatte er den Fraktionsvizeposten verloren, stand einsam und verwirrt in der politischen Landschaft und schien das Ende seiner Laufbahn ? endlich ohne jegliche Tarnung ? als Verbandslobbyist krönen zu müssen.Doch Seehofers Leben ist und bleibt die Politik, mag er es noch so volkstümlich bayerisch und in so typischer CSU-Manier mit dem steten Verweis auf die liebe Familie bestreiten. Zu oft schon stand dem Münchhausen der deutschen Gesundheitspolitik das trübe Wasser der Vereinzelung in Fraktion und Parteielite bis zur Halskrause. Kein Wunder: Mal gibt er den Andreas Hofer, mal den Haderlump und das Schlitzohr, dann spielt er Robin Hood, kurz darauf den Retter der bayerischen Bäderrepublik. Die Tatsache, dass er für viele in Berlin ein Fallensteller de luxe ist, versteht sich von selbst: Seehofer wildert gerne in den Gefilden der Macht wie im Gemüt der Wähler, vorzugsweise auf fremdem Terrain. Dazu trägt der Wilderer den Tarnrock des Unangepassten.Mit solcher Verkleidung hat er seine politische Laufbahn wie eine Opera buffa bestritten. Unvergessen, wie er nach einer der zahlreichen nächtlichen Übereinkünfte von Union und SPD bei der Gesundheitsreform von ?einer der schönsten Nächte in meinem Leben? mit Ulla Schmidt schwärmte.Lesen Sie weiter auf Seite 4: Seehofer hat einen entscheidenden Vorsprung vor seinen Politkonkurrenten.Der Gesundheitsminister, pardon: Landwirtschaftsminister spielt stets den Unangepassten, vulgo: Querulanten. Denn das ist das Lebenselixier des Ironikers, der das Leben mit dem Degen der Ironie bekämpft, um nicht selber darin umzukommen: Schelm und Chamäleon in einem. Er war der begabteste Cheflobbyist in der deutschen Politik: der seiner selbst.Doch neben dem Kanon gesundheitspolitischer Maximen, die er sowohl theoretisch als auch am eigenen Leibe existenziell erfahren ? um nicht zu sagen: als Patient öffentlich zelebriert ? hat, hat Seehofer einen entscheidenden Vorsprung vor allen jenen Politkonkurrenten in und außerhalb der CSU, die ebenfalls das Einmaleins der Fachpolitik gefressen haben: Es gelingt ihm, sich in einer kalten, neoliberalen Welt als eine Art letzter Verfechter einer menschlichen Politik zu verkörpern.Von ihm könnte stammen, was Franz Josef Strauß einst allen ins Parteibuch kritzelte: ?Schaut dem Volk aufs Maul, aber redet ihm nicht nach dem Mund!?Das setzte er unnachahmlich professionell um, als er vor Jahren seine eigene schwere Erkrankung am Herzen als politische Metapher ausschlachtete. Als ein Virus sein Herz lahm zu legen drohte, verkündete der Gesundheitsprofi und langjährige Gesundheitsminister, erst jetzt begreife er die Nöte der Patienten.Kaum schlug es wieder ordentlich, schlug auch der Politiker wieder zu: ?Ein Ergebnis meiner Krankheit: eine gesunde Distanz zum Alltag. Nicht so verbissen sein.?Man ersetze ?Alltag? mit Politik und hat die ungeschminkte Message des Betroffenheitsministers und erkennt, warum der so populär ist. Wer auf Distanz zur Politik geht, nähert sich unweigerlich dem Bürger. Da muss er nur noch einen Empathie heischenden Satz anfügen, um sich wie ein Virus in Deutschlands Herzen einzunisten: ?Das mag Ihnen fast unlösbar erscheinen, meine Damen und Herren. Aber es geht!?Den Patienten Seehofer verwandelte er so schnell in ein Synonym für alle Patienten Deutschlands. Wahrhaft großes Theater. Denn Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung ? kaum einer versteht Politik so glaubwürdig als Volkstheater aufzuführen wie Seehofer.Lesen Sie weiter auf Seite 5: Warum die Menschen die Darbietungen Seehofers als attraktiv empfinden.Weit mehr als mit dem scheinbar unangepassten Volksschauspieler ködert der Menschenfischer Seehofer die Leute mit dem behänd erzeugten Eindruck, hier zocke einer nur mit den Mächtigen, hier habe die Macht einem ausnahmsweise nicht die Ecken abschleifen können.Kontrastiert man die beherrscht lockere Erscheinung des Showtalents Seehofers mit jenen von Merkel, Kauder, Glos oder Stoiber, so wird deutlich, warum die Menschen die Darbietungen Seehofers als attraktiv empfinden. Wer Stoiber, Merkel, Kauder und tutti quanti ihre Texte abstottern sieht, spürt, warum Seehofer als Magier des Populismus firmieren kann: Er spricht frei und rundheraus, die Leute direkt anvisierend, nimmt dabei gleich die Kernsätze von Vorrednern auf, erspürt Niveau und Erwartungshaltung des jeweiligen Gegenübers. Bei Seehofer wirkt höchstens der industriegraue Audi A8 wie ein Insigne moderner Macht.Womöglich aber spüren die Menschen, dass nicht alles reine Show ist, wo Seehofer draufsteht. Gegenüber Merkel begründete er einst seine Verweigerung der Kopfprämie mit dem so brutal rücksichtslosen, aber völlig zutreffenden Vorwurf, sie und ihr damaliger Generalsekretär Laurenz Meyer hätten sich von dem größten Nutznießer ihrer Politik in der Versicherungsindustrie ?einen Bären?, also falsche Daten, aufbinden lassen. Und da scherte es den Bayern auch nicht, dass die größten Zahlenfälscher ihren Sitz in München haben. Denn sein Spürsinn ist wirklichkeitstauglicher als derjenige seiner meisten Unionskollegen: Mit 65,9 Prozent fuhr der Abgemerkelte in Bayern das zweitbeste Ergebnis aller Abgeordneten bei den Bundestagswahlen 2005 ein. Die ?Ich-AG Seehofer? wie Michel Glos ihn zuvor verhöhnt hatte, hat sich so ein gültiges Ticket ins Regierungsamt ausstellen lassen.Selbst jetzt, da er als Landwirtschaftsminister auf den Kurs des Landwirtschaftsverbands eingeschwenkt ist, bekehrt er die Öko-Apostel. Dank seiner eigenen Bauernschläue gelingt es ihm, die Leute zum einvernehmlichen Nicken zu bringen: als Landwirtschaftsminister die Bauern mit ihrem Präsidenten, so wie früher als Gesundheitsminister die Patienten und die Pharmalobby, Ärzte und Apotheker in gleichem Maße. Als CSU-Vertreter stellt er alles und jeden in den Mittelpunkt. Als Verbraucherschutzminister sind es ?die Umwelt und der Mensch?, die fortan ?höchste Priorität? beanspruchen dürfen, früher waren es das ?einmalige Gesundheitssystem? und der ?betroffene Patient?. Alles geht ? wenn man Seehofer heißt.Erwartungsgemäß hat er in seinem neuen Amt als Landwirtschaftsminister keine Erwartungen enttäuscht. Hochfliegend waren die eh nicht. Trotz BSE- und Gammelfleischskandal fordert er eine Wiederaufwertung der ?konventionellen Landwirtschaft?, ohne dass die ?Bio-Wende? seiner Vorgängerin völlig umsonst gewesen sein soll.Lesen Sie weiter auf Seite 6: Viele in der CSU erinnern sich an einen ähnlichen Fall.Hörbar atmen die Bauernverbände und ihre Lobbys auf, die eher Schweinswürste als Tofu verdealen ? und als Mann, Konservativer und gutgläubiger Christ ist er ihnen qua Natur näher als Vorgängerin Renate Künast. Und wenn er weiter über die adäquaten Wühlbedingungen für Mastschweine grübeln muss, fallen dem Ironiker Seehofer gewiss genügend Parallelen zu den Wühlbedingungen als Politiker ein.Zum Beispiel seinen eigenen. Doch die Bedingungen klingen diesmal ausnahmslos schlecht: Kehrt er reumütig zur Familie zurück, heißt die fette Schlagzeile: ?Minister lässt schwangere Geliebte sitzen?. Bekennt er sich zur ?neuen Liebe?, heißt es: ?Minister lässt Familie wegen junger Geliebter im Stich?.
Volkstheater CSUDie Affäre Seehofer: Bereits krisengeschüttelt, reagierte die bayerische Staatskanzlei am Montag umso fixer: Kaum machte die zu der Zeit noch unveröffentlichte Geschichte um das angebliche Verhältnis von CSU-Vize Horst Seehofer die Runde, schon wiesen Edmund Stoibers Krisenmänner in München ?entschieden? zurück, selber Urheber dieser Denunziation zu sein.Die Affäre Waigel: Viele in der CSU erinnern sich nun an einen ähnlichen Fall aus dem Jahr 1993, als es um die Nachfolge von Ministerpräsident Max Streibl ging. Der damalige CSU-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Theo Waigel wurde nach seiner außerehelichen Liebschaft mit der bekannten früheren Skirennläuferin Irene Epple (Foto) als Ehebrecher denunziert und im Wettlauf um die Staatskanzlei erheblich lädiert. Stärkster Konkurrent und Nutznießer der Diffamierungen war damals der heute noch amtierende bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber.
Dieser Artikel ist erschienen am 17.01.2007