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Bayer steigt beim Poker um Klose aus

Miroslav Klose wird offenbar nicht zu Bayer Leverkusen wechseln. Dies erklärte Bayer-Manager Reiner Calmund nach einem Gespräch mit dem Kaiserslauterer Vorstandsvorsitzenden Atze Friedrich.
Bayer Leverkusen hat den "Fall Klose" nach eigenem Bekunden zu den Akten gelegt und wird den Kaiserslauterer Stürmer nicht verpflichten. "Ich habe am 18. Mai kurz mit dem Lauterer Vorstandsvorsitzenden Atze Friedrich gesprochen. Er hat Miroslav Klose für unverkäuflich erklärt. Damit ist das Thema für Leverkusen absolut abgehakt, leider Gottes", erklärte Manager Reiner Calmund im japanischen Miyazaki.Klose, der nach seinem "Dreierpack" beim 8:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Saudi-Arabien für einen Vereinswechsel ins Gespräch gebracht wurde, ließ erklären, dass ein Wechsel derzeit kein Thema sei. Er konzentriere sich ganz auf die Weltmeisterschaft und gehe davon aus, dass er in der kommenden Saison beim 1. FC Kaiserslautern spielen werde.

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Beim FCK steht der 23 Jahre alte Stürmer bis zum 30. Juni 2005 unter Vertrag. "Wenn Atze Friedrich Klose verkaufen würde, würden sie ihm aufs Dach steigen und das Stadion abreißen", meinte Calmund. Neben Leverkusen soll der italienische Exmeister AS Rom an der Verpflichtung von Klose interessiert sein. Der römische Spitzenklub will nach Angaben der Gazzetta dello Sport den argentinischen Torjäger Gabriel Batistuta abgeben, um Klose verpflichten und finanzieren zu können. Batistuta hat bei den Römern allerdings noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2005.
Dieser Artikel ist erschienen am 04.06.2002