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MBA-Tagebuch Jan Illerhues

Balancieren zwischen heute und morgen

Jan Illerhues
Handelsblatt-Stipendiat Jan Illerhues macht seinen MBA an der Rotterdam School of Management (RSM) der Erasmus University im niederländischen Rotterdam. Im zweiten Teil seiner Aufzeichnungen berichtet er über das Thema Nachhaltigkeit, das sich wie ein roter Faden durch sein Studium zieht.

Lernen über sich selbst – und die Wechselwirkungen im Team: Wann ist Individualität wichtig, wann sind Konsequenzen nötig? Foto: RSM

Geschafft! Der zweite Studienabschnitt ist vorbei


Die letzten Monate strotzten vor Studienarbeiten, Klausuren und Projekten – und vor allem Zeitnot. Doch was haben das Studium und seine Strapazen bisher gebracht? Vieles, das ist klar. Doch nach reiflicher Reflektion bemerke ich ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Quartale zieht. Eines, das ich selbst kaum erwartet hätte: Die Balance zwischen Leistung und Nachhaltigkeit. Warum? Lassen Sie es mich anhand von drei Beispielen erklären.

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MBA-Student Jan IllerhuesFoto: privat
Das Unternehmen – Nachhaltigkeit ökonomisch betrachtet

Nicht erst seit der Subprime-Krise ist das Thema Nachhaltigkeit in der Wirtschaft angekommen. Wir wissen: Ein profitables Unternehmen ohne Nachhaltigkeit wird schnell zum Strohfeuer. Andererseits hat ein nachhaltiges Unternehmen ohne Profitabilität wenige Chancen, am Markt zu bestehen. Für langfristigen Erfolg müssen Profitabilität und Nachhaltigkeit also die Balance halten.

Diese beiden Bedingungen waren Leitthemen im zweiten Studienabschnitt. Sei es bei der Identifizierung und Generierung von Wettbewerbsvorteilen (Strategie), beim Risikomanagement an Finanzmärkten (Finance), oder bei der Unterrichtsreihe Nachhaltigkeit selbst. „Langweilig“, mögen Sie nun sagen. „Ein alter Hut!“ Zugegeben, aber die theoretischen Grundlagen machen Nachhaltigkeit im Unternehmen erst greifbar. Schließlich erfuhren wir Nachhaltigkeit auch am eigenen Leibe. Dazu Beispiel zwei:



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