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Aussichtsreicher forschen

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Die so genannte "Zwölf-Jahres-Regelung", nach der junge Wissenschaftler nur je sechs Jahre vor und nach ihrer Promotion an der Uni beschäftigt werden dürfen, fällt. Die noch von Ex-Bildungsministerin Edelgard Bulmahn eingeführte Frist ? einst gedacht, um den Nachwuchs in die Festanstellung zu führen ? war nämlich zum Bumerang geworden: Statt auf einer Dauerstelle fanden sich viele nach Ablauf der Frist auf der Straße wieder.
Die so genannte ?Zwölf-Jahres-Regelung?, nach der junge Wissenschaftler nur je sechs Jahre vor und nach ihrer Promotion an der Uni beschäftigt werden dürfen, fällt. Die noch von Ex-Bildungsministerin Edelgard Bulmahn eingeführte Frist ? einst gedacht, um den Nachwuchs in die Festanstellung zu führen ? war nämlich zum Bumerang geworden: Statt auf einer Dauerstelle fanden sich viele nach Ablauf der Frist auf der Straße wieder.Das neue Gesetz, das im Frühjar 2007 in Kraft treten soll, sieht vor, befristete Verträge auch über zwölf Jahre hinaus zuzulassen, wenn die Stelle durch Drittmittel finanziert wird. Damit hätten Forscher endlich eine Perspektive, meint Carsten Dose, Referent beim Wissenschaftsrat. Armin Pscherer von der Initiative ?Wir wollen forschen ? in Deutschland? nennt die Neuregelung einen ?großen Schritt? ? auch um Wissenschaftler aus dem Ausland zurückzulocken.

Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 31.07.2006