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Ausländische Studenten geben deutschen Unis nur mäßige Noten

Ausländische Studenten kritisieren vor allem die mangelnde Betreuung während des Studiums, die Kosten für die Ausbildung und die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Das ergab eine Befragung, die die Mannheimer Wirtschaftswissenschaftlerin Stefanie Jensen für ihre Doktorarbeit durchführte.

Die Wissenschaftlerin befragte ausländische BWL-Studenten an 21 deutschen Universitäten und Wirtschaftswissenschafts-Studenten an US-amerikanischen, kolumbianischen und französischen Hochschulen, die einen Auslandsaufenthalt planen. In der Beliebtheitsskala derjenigen, die derzeit in Deutschland studieren, nimmt die Bundesrepublik als Studienland Rang zwei ein. Bei den im Ausland Befragten blieb sogar nur Platz fünf. In der Gesamtbewertung aller Befragten rangiert Deutschland hinter den USA und den britischen Inseln an dritter Stelle. Besonders in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern verliert Deutschland an Attraktivität

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Dieser Artikel ist erschienen am 21.01.2002