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Ausländer haben es in Europa bei der Jobsuche schwer

Ausländer sind weit häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Bürger mit deutschem Pass. Im Jahr 2000 betrug die Arbeitslosenquote von Nicht-EU-Bürgern hierzulande 15,5 Prozent - für Deutsche lag sie nach einheitlicher europäischer Zählweise bei nur 7,5 Prozent. Deutschland ist jedoch keine Ausnahme: In allen Ländern des alten Kontinents ist die Arbeitslosigkeit von Ausländern höher als die von Einheimischen. Besonders in Frankreich, Belgien und Finnland haben es Arbeitnehmer aus der Fremde bei der Jobsuche schwer: Dort sind jeweils etwa 30 Prozent von ihnen ohne Arbeit. Die Niederlande und Österreich können mit gut zehn Prozent die niedrigsten Quoten vorweisen, während Deutschland im Mittelfeld landet.

Quelle:
Institut der deutschen Wirtschaft, Köln.
Dieser Artikel ist erschienen am 29.01.2002