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Aufs falsche Pferd gesetzt

Bei der Suche nach offenen Stellen konzentrieren sich viele Bewerber auf die falschen Kanäle: Während sie die Fülle der Ausschreibungen auf Unternehmens-Webseiten krass unterschätzen, messen sie Stellenanzeigen in Printmedien zu hohe Bedeutung bei.
Bei der Suche nach offenen Stellen konzentrieren sich viele Bewerber auf die falschen Kanäle: Während sie die Fülle der Ausschreibungen auf Unternehmens-Webseiten krass unterschätzen, messen sie Stellenanzeigen in Printmedien zu hohe Bedeutung bei. Das zeigt der Vergleich zweier Studien (Recruiting Trends 2007 und Bewerbungspraxis 2007) des Karriere-Netzwerks Monster.

Danach schreiben Unternehmen mittlerweile 85,9 Prozent ihrer Vakanzen auf der eigenen Webseite aus. Doch nicht einmal die Hälfte aller Bewerber glaubt, dass dort in puncto Jobsuche etwas zu holen ist. Dafür vertrauen 38,2 Prozent der Bewerber auf den Stellenmarkt der Zeitungen und Zeitschriften. Das ist ziemlich blauäugig: In Printmedien inserieren Unternehmen gerade noch 26,6 Prozent ihrer Stellen.
Dieser Artikel ist erschienen am 26.01.2007