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Arbeitszeugnis zügig reklamieren

Wer erst nach vier Jahren bei seinem Ex-Chef aufkreuzt, um Änderungen an seinem Arbeitszeugnis zu fordern, der ist eindeutig zu spät dran, befand jetzt das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz. Spätestens fünf bis zehn Monate nach der Ausstellung muss ein Arbeitnehmer seinen Berichtigungsanspruch geltend machen. Danach kann ein Arbeitgeber guten Gewissens davon ausgehen, dass das Zeugnis so in Ordnung geht. (Az. 1 Sa 1433/01)
Dieser Artikel ist erschienen am 22.10.2002