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Arbeitsplätze im Abflug

Nachdem der Aufsichtsrat des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS Anfang Oktober grünes Licht für den Bau des neuen Langstreckenjets A350 gegeben hat, sucht die EADS-Tochter Airbus in den kommenden 18 Monaten rund 1.200 neue Entwickler.
Nachdem der Aufsichtsrat des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS Anfang Oktober grünes Licht für den Bau des neuen Langstreckenjets A350 gegeben hat, sucht die EADS-Tochter Airbus in den kommenden 18 Monaten rund 1.200 neue Entwickler. Wie viele dieser Jobs mit Deutschen besetzt werden können, ist nach Angaben eines Unternehmenssprechers noch offen. Zwar will sich der Flugzeugbauer bei der Aufgabenverteilung zwischen den europäischen Standorten am Bau des Riesenjets A380 orientieren, dessen Innenausrüstung in Hamburg gefertigt wird.Der Flugzeugbauer werbe jedoch zunehmend Ingenieure in Ländern wie Russland, China und Indien an, sagt Airbus-Chef Gustav Humbert. Offiziell, weil der notwendige Nachwuchs in Deutschland schwer zu kriegen ist. Kapazitätsprobleme sind nach Medienberichten auch verantwortlich dafür, dass sich die Auslieferung des A380 verzögert. Der jetzt beschlossene A350 bietet Platz für 240 bis 280 Passagiere und geht gegen den Dreamliner von Boeing ins Rennen, der ab 2008 ausgeliefert werden soll. Nach Ansicht von Experten entscheidet dieser Massenmarkt darüber, wer von beiden Konkurrenten die Nase vorn hat. (pnd)

Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 04.11.2005