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Arbeitsmarkt Juristen: Unternehmen bieten Alternative zum Anwaltsjob

Katja Stricker
Keine Akademiker-Gruppe trifft die Wirtschaftsflaute so hart wie die Juristen: Um rund 30 Prozent hat die Arbeitslosigkeit von 2001 auf 2002 zugenommen. Dennoch ist der Run auf die Robe ungebrochen: Mit 121.420 zugelassenen Anwälten in Deutschland ist die Zahl im vergangenen Jahr um gut vier Prozent gestiegen.

Chancen auf einen gut dotierten Job in einer Großkanzlei haben allerdings nur Top-Absolventen mit Prädikatsexamen, Doktortitel oder Master of Law. Knapp 400 Anwälte suchen nach Recherchen von Junge Karriere die Spitzenkanzleien wie Freshfields Bruckhaus Deringer, Clifford Chance Pünder und Lovells noch für das laufende Jahr. Auf die Einsteiger warten Jahresgehälter zwischen 75.000 und 87.000 Euro.

Die besten Jobs von allen


Alternativen zum Job in der Robe bieten die Rechtsabteilungen großer Unternehmen. Auch Personal-, Versicherungs-, Steuer- und Patentabteilungen sind auf Rechtskundige angewiesen. Rund 15 Prozent der Juristen arbeiten zurzeit in der Wirtschaft - Tendenz steigend. Weiterer Trend ist die Spezialisierung zum Fachanwalt. Mittlerweile haben rund 14 Prozent der Anwälte eine solche Zusatz-Qualifikation erworben, dabei besonders beliebt sind Familien-, Arbeits- und Steuerrecht.

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Dieser Artikel ist erschienen am 26.05.2003