Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Arbeiten vor allem in Ostdeutschland

2006 waren in der Europäischen Union fast 30 Millionen Frauen im Alter zwischen 25 und 64 Jahren in Wissenschaft und Technik beschäftigt.

Dies entspricht einem Frauenanteil von 50,8 Prozent. Den größten Anteil von Frauen, die in Wissenschaft und Technik beschäftigt waren, verzeichnete Litauen mit 72 Prozent, gefolgt von Estland mit 69,7 Prozent. In 15 von 27 EU-Mitgliedstaaten waren mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in diesem Bereich Frauen. Deutschland liegt mit 49,9 Prozent knapp darunter.

Die besten Jobs von allen


Am unteren Ende der Skala lag Malta mit dem niedrigsten Frauenanteil von nur 40 Prozent. Besonders gut schneiden die ostdeutschen Bundesländer ab: Der Anteil von Frauen in Wissenschaft und Technik lag in Brandenburg bei 63,8 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 65,2 Prozent, in Thüringen bei 59,1 Prozent, in Sachsen bei 57,9 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern bei 56 Prozent. Das Saarland und Hessen lagen dagegen mit Werten unter 45 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt

Quelle: Europäisches Statistikamt Eurostat. Studie "Frauen in Wissenschaft und Technik" in 27 Ländern der EU.

Infos hier: http://epp.eurostat.ec.europa.eu
Dieser Artikel ist erschienen am 22.02.2008