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Arbeiten ohne Kündigungsfrist

Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen sind weltweit sehr verschieden geregelt. Angestellte in den USA und in Mexiko beispielsweise sind gesetzlich gar nicht dazu verpflichtet, bestimmte Kündigungsfristen einzuhalten.

Dennoch hat sich in den USA in der Praxis eingebürgert, den Arbeitgeber zwei oder mehr Wochen vor Ende des Arbeitsverhältnisses über die Kündigung zu informieren. In Hongkong, Irland, Singapur und Großbritannien schreibt der Gesetzgeber Angestellten mit einer Betriebszugehörigkeit von über einem Jahr eine einwöchige Kündigungsfrist vor

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Ganz anders gestalten sich die Kündigungsregelungen in der Schweiz, der Slowakei und in Tschechien: Hier betragen die Fristen zwei Monate für Arbeitnehmer, die über ein Jahr im Unternehmen tätig sind. In Deutschland beträgt die gesetzliche Mindestkündigungsfrist einen Monat. Allerdings wird diese offizielle Frist in den wenigsten Fällen übernommen. Die meisten Unternehmen treffen flexiblere und individuellere Kündigungsvereinbarungen, die beiden Seiten mehr Planungssicherheit bieten

Quelle: Beratungsunternehmen Mercer, "Global HR Factbook", Analyse der Mindestkündigungsfristen in 43 Ländern.

Infos zur Studie: www.mercer.de
Dieser Artikel ist erschienen am 02.04.2008