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Arbeiten im Großraumbüro macht krank


Großraumbüros sind für das Wohlergehen und damit auch für die Qualität der Arbeit weniger förderlich als kleinere Räume, in denen nur ein oder zwei Kollegen arbeiten. Bereits geringer Lärm begünstigt Stress und beeinträchtigt die Leistungskapazität. Eine Studie hat ergeben, dass in lauten Räumen arbeitende Personen 40 Prozent seltener den Versuch unternahmen, technische oder fachliche Probleme zu lösen. Zudem stellten sie ihr Mobiliar und ihren Computer ergonomisch nur halb so oft auf die Arbeitsbedingungen ein wie die Vergleichsgruppe in den ruhigen Büros. Die Messung von Stresshormonen ergab, dass die Werte in den offenen, lauteren Büros für die Angestellten deutlich höher waren als in den ruhigen, geschlossenen Räumen.

Quelle: Studie von Psychologen der Cornell University in Ithaca/NY, USA veröffentlicht im Journal of Applied Psychology

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Infos:
Internet: http://www.apa.org/journals/apl oder http://www.cornell.edu
Dieser Artikel ist erschienen am 19.02.2001