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Apotheker verzweifelt gesucht

Auf dem Arbeitsmarkt für Pharmazeuten und Apotheker herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Apotheker hat sich in den vergangenen drei Jahren auf gerade mal 547 halbiert.

Ein Grund: Die gut 1.000 pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland suchen händeringend nach Nachwuchskräften. Seit der Jahrtausendwende hat der Wert der deutschen Pharmaproduktion um fast 30 Prozent zugenommen. Zu den größten Arbeitgebern der Branche zählen Sanofi-Aventis, Roche, Merck und Bayer-Schering Pharma. Ein Fünftel der Apothekeninhaber ist zudem älter als 60 Jahre und braucht in den nächsten Jahren einen Nachfolger.

Die besten Jobs von allen


Finanziell lohnt sich für Pharmazeuten der Einstieg in der Industrie. Dort wächst das Gehalt der Fach- und Führungskräfte im Schnitt um 3,9 Prozent pro Jahr. Im Branchenvergleich liegen die Pharmagehälter seit Jahren weit vorn: Bei Fachkräften reicht die Spannbreite je nach Unternehmensgröße und Berufserfahrung von 40.000 bis 120.000 Euro; Führungskräfte in großen Unternehmen knacken nicht selten sogar die Marke von 150.000 Euro Jahresgehalt

Quelle: Handelsblatt Junge Karriere.
Dieser Artikel ist erschienen am 11.12.2007