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Anklage gegen Ex-Mannesmann-Chef wahrscheinlich

Es wird immer wahrscheinlicher, dass die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft Klaus Esser und andere wegen des Verdachts der Untreue oder der Beihilfe zur Untreue in einem besonders schweren Fall anklagen wird.
HB/dpa DÜSSELDORF. Nach fast zweijährigen Ermittlungen wegen der Millionen-Abfindungen im Übernahmekampf mit Vodafone verdichten sich die Hinweise, dass die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf die Beschuldigten noch vor Weihnachten wegen des Verdachts der Untreue oder der Beihilfe zur Untreue in einem besonders schweren Fall anklagen wird.In diesem Sinne äußerte sich vor wenigen Tagen auch Esser in einem Zeitungsinterview: Alle Anzeichen sprächen dafür, dass die Ermittlungen wegen Untreue in eine Anklage münden. Neben Esser stehen auch die damaligen Mannesmann-Aufsichtsräte Klaus Zwickel (IG Metall) und Josef Ackermann (Vorstandssprecher der Deutschen Bank) im Visier der Ermittler.

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Den Aufsichtsräten wird vorgeworfen, die Abfindungen und Prämien an die Manager genehmigt und damit das Vermögen der Aktionäre geschädigt zu haben. Insgesamt geht es um eine Summe von gut 100 Mill. Euro an Prämien und Abfindungen. Die Beschuldigten haben die Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Dieser Artikel ist erschienen am 29.11.2002