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Alles halb so schlimm

Jetzt mal tief durchatmen: So schlecht, wie Studenten immer suggeriert wird, ist ihre Aussicht auf einen festen Job nach dem Studium gar nicht. Tatsächlich wird nur eine Minderheit für längere Zeit arbeitslos. Das hat das Hochschul-Informations-System (HIS) bei einer Stichprobe im Prüfungsjahrgang 2001 herausgefunden. Zwölf Monate nach dem Examen waren nur drei Prozent der Uni- und fünf Prozent der FH-Absolventen arbeitslos gemeldet. Nicht einmal die ?Sorgenkinder? Architektur und Magisterstudiengänge verbuchten mehr als acht Prozent Arbeitslose. Insgesamt gelang dem Jahrgang 2001 der Jobeinstieg besser als den Jahrgängen 1989, 1993 und 1997. Nur eine Minderheit (Uni: 22 Prozent; FH: 33 Prozent) schrieb mehr als zehn Bewerbungen.
www.bmbf.de/pub/his_projektbericht_12_03.pdf
Dieser Artikel ist erschienen am 31.05.2004