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Abgespeckt

Deutschland kommt heute mit einem deutlich schlankeren administrativen Apparat aus als noch vor einem Jahrzehnt.

Arbeiteten 1995 noch mehr als 2,9 Millionen Zivilbeschäftigte in der öffentlichen Verwaltung und bei den Sozialversicherungsträgern, sank die Zahl der dort tätigen Beamten, Angestellten und Arbeiter bis zum Jahr 2006 auf gut 2,6 Millionen. Das waren 7,1 Prozent aller Erwerbstätigen; ein Jahrzehnt zuvor betrug der Anteil noch 8,1 Prozent.

Die besten Jobs von allen


Nicht enthalten in der Rechnung sind Lehrer, Erzieher, Sozial- und Gesundheitsarbeiter sowie Beschäftigte bei Post und Bahn. Andere Länder kommen allerdings mit deutlich weniger Personal aus: In Finnland und in der Schweiz lag der Anteil der verwaltenden Staatsdiener an allen Erwerbstätigen zuletzt bei 4,3 beziehungsweise 4,1 Prozent, in Japan waren es lediglich 3,5 Prozent

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln.

Infos: www.iwkoeln.de
Dieser Artikel ist erschienen am 17.04.2008