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27.000 neue Jobs in Deutschland

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland könnte hierzulande knapp 27.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Hinzu kommen noch mal Tausende Aushilfs- und Studentenjobs während der Veranstaltung. Das berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin Junge Karriere unter Berufung auf Berechnungen von Markus Kurscheidt, Sportökonom an der Ruhr-Universität Bochum.

Doch nicht allein auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist mit positiven Impulsen durch die Fußball-WM zu rechnen. Der Experte schätzt zudem, dass das Großereignis dem Bruttoinlandsprodukt bis 2010 ein Plus von acht Milliarden Euro beschert. Rund sechs Milliarden Euro investiert der Staat in Stadien und Infrastruktur. Bis zu 800 Millionen Euro sollen die eine Million erwarteten ausländischen Gäste hier lassen. Abzüglich der Kosten der WM könnte Deutschland nach Berechnungen von Sportökonom Kurscheidt bis 2015 ein Gewinn von bis zu 3,4 Milliarden Euro bleiben. Neben der Sportbranche profitieren vor allem Baugewerbe, Gastronomie, Hotellerie und Informations-dienstleister. Entsprechend groß ist der Optimismus in der Wirtschaft. Nach einer Umfrage der Berliner Kommunikationsagentur Wegweiser erwarten 78 Prozent der deutschen Unternehmen große oder sehr große wirtschaftliche Impulse durch die Fußball-WM.

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Die Juni-Ausgabe von Junge Karriere erscheint am 28. Mai 2004.
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Dieser Artikel ist erschienen am 27.05.2004