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Johann Neuhard, einer der ersten Teilnehmer bei Work in Germany
Foto: privat
Work in Germany | Auf Deutschland-Tour

Etappenziel ohne Ermüdungserscheinungen erreicht

Teil 3: Gute Tipps für die Berufslaufbahn

Wie war die Wohnungssuche?

Zunächst schwierig, denn ich wollte am Anfang unbedingt in eine WG. Das ist durch die WG-Castings quasi unmöglich. Ich bin dann in einer Art „Bed and Breakfast“ gelandet – bei einer älteren Dame mit einer riesigen Wohnung, ausgerechnet in der Straße, wo in den Sechziger Jahren der Student Benno Ohnesorg bei einer Demonstration erschossen wurde.

Was ich aus meiner Wohnungssuche gelernt habe: Niemals in den sogenannten besten Stadtteilen suchen, um es bezahlbar zu halten und um etwas erleben zu können!

Konnten Sie Ihr Netzwerk – beruflich wie privat – sinnvoll erweitern?

Ja. Beruflich wurden mir wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben, speziell was meine Wunschlaufbahn angeht. Privat habe ich einige nette Leute kennengelernt und Freunde gewonnen.

Wie geht es jetzt weiter?

Obwohl ich auch etwas traurig bin, dass ich aus Berlin weg musste, bin ich jetzt erstmal drei Wochen glücklich zuhause in Köln. Danach geht es komplett in die andere Richtung, in den Süden. Dort bin ich bei alpetour im Hotelbereich eingesetzt. Ich habe Lust darauf, erwarte aber, dass der Unterschied zwischen Großstadt und Alpen sehr krass sein wird.
Dieser Artikel ist erschienen am 04.02.2016
 

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