Porträt Tobias Bauer

Paradelösung an der Columbia Business School

Sven Prange
Tobias Bauer ist in diesen Tagen seine eigene Vorhut. Wer den 31-jährigen Siemens-Nachwuchsmanager erreichen will, muss sich an die indische Zeit anpassen.
Bauer_420
Foto: privat

Karriereturbo im Weltkonzern

Für Bauer ist das eine doppelte Zeitumstellung: In Referenz zur Münchner Zentrale hinkt Bauer, der normal in einem US-Büro von Siemens arbeitet, immer hinterher. Jetzt ist er den Münchnern mal voraus. Und daran kann er sich gewöhnen: Denn Bauer trifft in Indien gerade die letzten Vorbereitungen für seinen Umzug in das südasiatische Wirtschaftswunderland.

Ein Jahr nach seinem MBA an der Columbia Business School in New York ist Bauers Rechnung aufgegangen: Der Abschluss an der Elite-School wird zum Turbo für eine internationale Karriere in einem Weltkonzern. Eigentlich stand Bauer vor drei Jahren vor einem Dilemma: Für die Top-Karriere, das wusste der Wirtschaftsinformatiker, brauchte er eine solide Weiterbildung. Der MBA schien wie gemacht dafür.

Viele Programme der führenden Schulen erfordern jedoch zwei Jahre Vollzeitstudium. Das schien für Bauer zu viel, der zufrieden mit seiner bis dahin reibungslosen Karriere bei Siemens war. „Ich wollte keinen Career-Change, das war von Anfang an klar“, sagt Bauer.

Austausch zwischen den "Kaderschmieden"

Das Angebot der Columbia Business School kam wie gerufen. Denn die Elite-Uni aus New York bietet auch einen hoch angesehenen Executive MBA an, einen EMBA – die Paradelösung für die bereits erfahrenen Top-Nachwuchsleute dieser Welt. 20 Monate dauert der, kostet etwa 100.000 Euro und schien Bauer ideal.

„Zumal die Columbia einfach ungewöhnlich international aufgestellt ist“, sagt er und verweist auf die Partnerschaften der New Yorker zu den Business Schools in London, Berkeley und Hongkong. Zwischen all diesen Kaderschmieden findet ein Studentenaustausch statt. „Das steigert die unterschiedlichen Erfahrungen und kulturellen Hintergründe des Teilnehmerkreises nochmal enorm“, sagt Bauer.

  • Porträt Birte von Schwarzenfeld

    Der Name Harvard öffnet Türen

    Es sind Geschichten wie diese, die davon zeugen, dass die Harvard Business School (HBS) noch immer die bekannteste und einflussreichste Wirtschaftshochschule der Welt ist. So bekannt, dass sich selbst hochrangige Politiker Zeit für ihre Studenten nehmen.

  • Porträt Jochen Schmitz

    Um 180 Grad umdenken an der Hong Kong UST

    Jochen Schmitz hat am meisten das außergewöhnliche „Energielevel“ der südchinesischen Metropole Hongkong beeindruckt. „Alles hier regt einen an, die Kultur, die Kontakte zu den Menschen, die Dynamik der Wirtschaft“, sagt der MBA-Student an der Hong Kong UST Business School (HKUST).

  • Porträt Christian Moldenhauer

    International beschlagen dank der London Business School

    An Christian Moldenhauer fällt auf, dass er an einem Campus nicht auffallen würde. Hier an diesem Vormittag aber schon. Moldenhauer ist auf dem Weg zum Düsseldorfer Stadttor, einer elitären Büroadresse.

  • Porträt Stephanie Emmerich

    IESE hilft der neuen Elite, aus den Fehlern der Krise zu lernen

    Stephanie Emmerich scheint es eilig zu haben im Leben, sie ist gerade 25 Jahre alt und schon ein Senior. Ein Senior Consultant bei Roland Berger, genauer gesagt.

  • Porträt: Kristina Bennin

    Insead macht "globalisierungskompatibel"

    Nach dem Bachelorstudium an der legendären Harvard-Universität war es eigentlich klar, dass Kristina Bennin etwas sehr Amerikanisches machte. Aber dass es gleich so amerikanisch würde?

Der jobturbo: eine suche - alle jobs

Die besten Business Schools

Allgemeinbildung

Die besten Trainee-Stellen

Karriere-Städteranking

Jobsuche + Bewerbung

Wer verdient wieviel?

Newsletter bestellen

Berufsreport