MBA

Neuigkeiten aus der MBA-Welt

Stefani Hergert
Kellogg School hat neuen DeanNachdem die Yale School of Management einen neuen Chef gefunden hatte, konnte vor kurzem auch die Kellogg School of Management an der Northwestern University verkünden, dass die Suche nach einem neuen Dean abgeschlossen ist. Die aktuelle Vize-Dekanin der Stern School of Business der New York University, Sally Blount, wird den Posten im Juli übernehmen und damit Nachfolgerin von Dipak Jain werden, der zum 1. September 2009 als Dean aufgehört hat.Die 48-jährige Blount ist an der Kellogg School keine Unbekannte, hat sie hier doch 1992 ihren Ph.D. in Management and Organizations erlangt. Blount, die vor allem auf den Gebieten der Verhandlungsführung und der verhaltensorientierten Entscheidungstheorie forscht, ist seit 2004 auch Dekanin des Colleges der Stern School und hat damit schon wichtige Erfahrung in der Verwaltungsarbeit einer Schule.
Harvard Business School, das französische Insead, aber auch Chicago Booth und die Judge School an der University of Cambridge suchen noch einen Chef, an der Stern School hat sich der neue gerade erst eingelebt. So wie an der Kellogg School werden wohl wieder mehr Dekane aus der Wissenschaft kommen. In der Vergangenheit sah man auch den ein oder anderen Schulleiter aus der Wirtschaft. Vor allem Änderungen an den Lehrplänen, Finanzierung und Fundraising gelten als Herausforderung für die Neuen.
Deutsch-chinesisches EMBA-StudiumDie Mannheim Business School wagt sich mit einem neuen berufsbegleitenden Executive MBA (EMBA) über die Grenzen Europas. Im März 2011 soll der erste Jahrgang im deutsch-chinesischen EMBA das Studium beginnen. Für dieses flexible Programm, das sich an erfahrene Führungskräfte richtet, hat die Schule mit der Tongji University eine renommierte Partnerhochschule in Schanghai gefunden. Die Schule folgt damit zwei internationalen Trends: Zum einen entdecken immer mehr Business Schools den asiatischen Markt, schließen Kooperationen oder bauen eigene Dependancen auf. Zum anderen geben sie den EMBA-Studenten immer häufiger die Freiheit, Module zu verschieben und selbst zu entscheiden, wie schnell sie studieren wollen. Minimal lässt sich das Programm in 14 Monaten studieren. Maximal haben die Teilnehmer fünf Jahre Zeit. Zudem können auch nur einzelne Module oder Kurse im Sinne von offenen Weiterbildungsprogrammen ohne MBA-Abschluss besucht werden, die dann zum EMBA aufgestockt werden können.Drei der neun- bis elftägigen Module werden in Mannheim, drei in Schanghai gelehrt. Der starke Fokus auf Asien macht das Programm allerdings nur für all jene interessant, die geschäftlich an der Region interessiert oder dort schon beruflich unterwegs sind. Der erste Jahrgang zahlt 29900 Euro für das Programm. Ab dem zweiten Jahrgang soll der EMBA dann 42 000 Euro kosten. Für einzelne Module werden 8000 Euro, für einzelne Kurse 970 Euro je Tag fällig.Lesen Sie mehr mehr zu folgenden Neuigkeiten:
Führungswechsel: HHL sucht weiter nach neuem Chef
EMBA: Mannheim startet neuen Executive MBA
Zulassungstest: GMAT-Anbieter fürchtet Konkurrenz
Dieser Artikel ist erschienen am 19.05.2010

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