Business Schools

MBA-News im Juni

Stefani Hergert
Die EFMD erweitert den Kreis der Wirtschaftshochschulen, die das Equis-Gütesiegel tragen dürfen. Außerdem gründet die HHL ein eigenes Corporate Governance Center und verstärkt somit seine Forschung und Lehre in der Unternehmungsführung.
Die Business Schools verbessern ihre LehreFoto: © Fotolia.com
+++ Drei neue Schulen mit Equis-Siegel+++
Die europäische Akkreditierungsorganisation EFMD, eine der drei weltweit wichtigsten für Wirtschaftshochschulen, hat drei neuen Hochschulen das Gütesiegel Equis verliehen. Die Australian School of Business, das Indian Institute of Management in Bangalore und die britische Nottingham University Business School sind damit in den Kreis der weltweit 128 Equis-akkreditierten Schulen aufgenommen. 

+++ Bewerbungen für European Business an der ESPC bis 7. Juli 2010 +++
Wer im Studienjahr 2010/2011 den Master in European Business an der in Berlin ansässigen ESCP Europe Wirtschaftshochschule beginnen möchte, kann sich dafür noch bis zum 7. Juli bewerben. Das soll vor allem all jenen zugute kommen, die momentan noch in den letzten Zügen des Erststudiums stecken.Der Master in European Business ist ein nicht-konsekutives Masterprogramm im Management, die Zielgruppe sind Absolventen nicht-wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge wie Jura, Ingenieur-, Natur-, Geistes-, Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftsinformatiker, Volkswirte. Er dauert 12 bis 18 Monate und wird in zwei Ländern, in der Regel zweisprachig absolviert und integriert drei Praxisprojekte.+++ HHL gründet Corporate Governance Center +++Die Handelshochschule Leipzig (HHL) hat ein neues Center für gute Unternehmensführung gegründet, Direktor wird Christian Strenger, Mitglied der Regierungskommission Corporate Governance ist.In dem Zentrum wollen Professoren und Praktiker forschen und lehren, Vorträge und Veranstaltungen sollen den Austausch zwischen Theorie und Praxis sicherstellen. Forschungsschwerpunkt sind die Schwellenländer und die Frage, wie gut Unternehmen wirtschaftlich abschneiden, die sich der guten Unternehmensführung verschrieben haben. Kurse, die sich mit diesen Themen befassen, sollen Teil der Masterstudiengänge der HHL werden.+++ Universität Mannheim geht Kooperation mit Analystenverband ein +++Wer eine Karriere in der Finanzindustrie plant, kann sich künftig schon während des Bachelor-Studiums an der Universität Mannheim spezialisieren und sich auf den Zusatzabschluss Chartered Financial Analyst (CFA) vorbereiten.Die Studenten des Bachelor of Business Administration der Universität studieren ohnehin schon vieles, was auch im Lehrplan für den CFA steht, den der globale Berufsverband für Finanzanalysten und Investment-Experten verantwortet. Sie sollen nun schon während des Studiums in Mannheim das Wissen der ersten von drei Prüfungsstufen erwerben. Themen des CFA sind unter anderem Wertpapieranalyse und –bewertung, Bilanzierungsregeln, Unternehmensfinanzierung, Portfolio-Management und Alternative Investments sowie ethische und berufliche Richtlinien.Wie alle CFA-Kandidaten schreiben sich die Mannheimer Studenten direkt beim CFA Institute ein und legen die Prüfungen in Frankfurt am Main oder München ab. Die Prüfungen der weiteren Stufen können sie dann berufsbegleitend nach dem Studienabschluss ablegen, der Titel CFA wird verliehen, wenn sie mindestens vier Jahre Berufserfahrung im Investmentbereich haben.Lesen Sie mehr zum Thema MBA:
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Dieser Artikel ist erschienen am 28.06.2010

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