Uni Genf

Der MBA für einen besseren Planeten

Helga Wienröder
Studenten wie den Sigmaringer Michael Hinsch zieht das Programm an. Für die Organisation Malteser International war er vor seinem Zusatzstudium zwei Jahre in Burma. Einen ersten Abschluss in Philosophie hatte er schon, den IOMBA hat er 2009 abgeschlossen. Seitdem arbeitet Hinsch als Business Manager bei der Genfer Beratungsfirma IDO International Development Opportunities, die Unternehmen mit international tätigen Finanzinstituten wie Weltbank oder Afrikanischer Entwicklungsbank zusammenbringen will.Auch der 35-Jährige Stuttgarter Gregor Henneka - Marketing und Kommunikationsfachmann - hatte von Leuten rund um den Rennsport, "die nur ans Geld denken", genug. Als Sponsoringbeauftragter für Festivals und Sportmarketing warb er vor seinem MBA-Studium Geld ein, unter anderem für das Formel-1-Team von BMW. Jetzt arbeitet er bei Unicef in Genf als Fundraising-Spezialist. Und es stört ihn kein bisschen, wenn sein Bankberater sagt: "Gell Herr Henneka, Sie machen jetzt etwas Karikatives."DAS PROGRAMMEin Jahr dauert der International Organizations MBA (IOMBA) der Universität Genf und deckt in 24 Modulen die Themen eines generalistischen MBA-Programms wie Finanzierung, Bilanzierung, Strategie oder Marketing ab. Die Fallstudien und Beispiele im. Studium beziehen sich auf internationale Organisationen.Neun Monate studieren die Teilnehmer in Genf, das dreimonatige Pflichtpraktikum und die Diplomarbeit müssen nicht dort absolviert werden. Das englischsprachige Programm kostet 27 500 Euro.Lesen Sie weitere Neuigkeiten zu "MBA-Studiengängen":
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Dieser Artikel ist erschienen am 08.06.2010

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