Programme, die sich dem sozialen Wirtschaften verpflichten, werden immer beliebter. Die Universität Genf bietet ein solches an - den International Organizations MBA. Er ist eines der bestbewerteten Programme Europas.
Wenn die krisengeschüttelte Wirtschaft Führungskräfte sucht, dann oft Manager, die abgestürzte Aktienkurse rasch wieder nach oben treiben. Viele MBA-Programme unterstützen noch heute diese kurzfristige Ausrichtung. Einer neuen Generation von Studenten geht es aber darum, ein respektables Einkommen zu erzielen und gleichzeitig die Welt zu verbessern. In MBA-Programmen, die sich der Kultur des sozialen Wirtschaftens verpflichtet fühlen, finden sie sich wieder. Zum Beispiel in Genf: Das Programm International Organizations MBA (IOMBA) der Universität ist eines der best bewerteten in Europa."Schon seit längerer Zeit brauchen Organisationen im sozialen Sektor Mitarbeiter, die beides vereinen: eine sehr gute Ausbildung als Manager und die Entscheidung, sich für die Lösung globaler Probleme einzusetzen", sagt Programm-Koordinator Marshall Sitten. Dafür ist der IOMBA gemacht.Nicht nur NGOs sind ArbeitgeberDas Leitbild "Global Managers for Global Organisations" zeigt, dass die Teilnehmer nicht nur in Nichtregierungsorganisationen oder den vielen in Genf ansässigen humanitären Institutionen wie Rotem Kreuz, UNO oder World Trade Organisation arbeiten. Etliche sind auch bei multinationalen Unternehmen wie Caterpillar, McKinsey, Novartis oder Procter and Gamble beschäftigt.Inhaltlich gleicht das Programm einem generalistischen Vollzeit-MBA, jedoch immer mit dem Fokus auf Internationale Organisationen. Fallstudien und Gruppenarbeiten gehören dazu. In allen Fächern und Seminaren liegt der Schwerpunkt explizit auf der Kultur des sozialen Wirtschaftens - mit dem Anspruch, dass dies kein Widerspruch zum profitablen Management ist.
Deutschland ade: Unternehmen verlagern Produktion, Verwaltung und Forschung in alle Welt – weil Schwellenländer wettbewerbsfähiger werden und Manager durch Herkunft und Werdegang so weltoffene wie nüchterne Kalkulierer sind wie keine Generation vor ihnen.
Ein MBA-Abschluss gilt als Eintrittskarte in die Top-Etagen der Wirtschaft. Doch mehr als 10.000 Programme gibt es inzwischen weltweit: Für den Nachwuchs ist die Wahl der richtigen Wirtschaftshochschule also schwieriger denn je. Karriere.de zeigt anhand der wichtigsten internationalen Ranglisten, wo sich das Studium wirklich lohnt.
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Unternehmen aus Zukunftsberufsfeldern decken ihren Fachkräftebedarf am leichtesten in den drei Großstädten, während sie in München und Stuttgart händeringend danach suchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Langzeitstudie von karriere.de.
Foto: G. Altmann/Pixelio
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