Wharton School

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Stefanie Hergert
Die Harvard Business School ist die bekannteste Wirtschaftshochschule der Welt, Wharton ist allerdings die besser bewertete – zumindest in der einflussreichen Rangliste von Management-Studiengängen mit dem Abschluss „Master of Business  Administration“ (MBA), die die „Financial Times“ herausgibt.

Foto: Wharton Communications/Martin Thibodeau

Eigentlich "nur" eine Fakultät

Seit Jahren steht die Wharton School der Universität von Pennsylvania auf dem ersten Platz, seit Jahren muss sich die Harvard-Universität, die noch immer den Ruf als beste Universität der Welt genießt, weiter hinten einreihen. In anderen Rankings liefern sich die beiden ein enges Rennen.

Im Kampf um den Titel beste Wirtschaftshochschule der Welt ist die 1881 gegründete Wharton School also weit vorne mit dabei. Dabei ist sie streng genommen gar keine eigene Hochschule – doch das gilt für die meisten der amerikanischen und angelsächsischen "Business-Schools".

Denn die "School" entspricht am ehesten dem, was in Deutschland die Fakultät einer Universität ist. An der Business-School werden dieBWL- und Management Studiengänge angeboten, die mit dem Bachelor oder Master abschließen und die Doktoranden ausgebildet.

Manager-Weiterbildung als wichtige Einnahmequelle

Aushängeschild der Business-Schools, wie auch Wharton, ist das praxisnahe Management-Studium mit dem Abschluss MBA, das hier 20 Monate dauert und als Eintritt in die Top-Etagen der Wirtschaft gilt. Anders als an vielen deutschen Universitäten bieten die Business-Schools auch Weiterbildung für Manager an. Die kurzen Programme, in Wharton mit jährlich 9000 Teilnehmern, sind eine wichtige Einnahmequelle.

Die Universität von Pennsylvania in Philadelphia und damit auch die Wharton School gehören zur Ivy-League, einer Gruppe von Elite-Universitäten an der US-Ostküste. In der Ausbildung ist Wharton auch im Finanzbereich hoch angesehen und mit rund 230 fest angestellten Professoren und Dozenten sowie 5000 Studenten eine der größten Business-Schools.

Dieser Artikel ist erschienen am 29.11.2011
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