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Interview mit Vodafone-Personalchef Dirk Barnard

"Wir sind ja nicht im Bootcamp"

Teil 2: Die optimale Arbeitsumgebung

Interessante Theorie.

Nicht nur Theorie, zum Teil schon Praxis. Täglich werden etwa 40 Prozent unserer Büros nicht genutzt, weil unsere Mitarbeiter zu Terminen unterwegs sind und bereits rund einen Tag pro Woche anderswo verbringen. Künftig sollen unsere Mitarbeiter sogar die Hälfte ihrer Arbeitszeit außerhalb des Unternehmens verbringen können, etwa um von zu Hause aus zu arbeiten. Auch, um so Beruf und Privatleben besser vereinbaren zu können.

Die besten Jobs von allen


Also reduzieren Sie dank E-Mail und Großraumbüros am neuen Firmensitz die Gebäudekosten?

Nein. Wir hätten auf dem Campus genügend Platz, um jedem Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz zu bieten, aber wir wollen vorleben, wofür wir stehen – mobile Kommunikation, jederzeit und überall. Sonst ist das doch wie mit dem Autohändler, der noch nicht mal einen Führerschein besitzt.

Was heißt das konkret?

Jeder soll die optimale Arbeitsumgebung vorfinden – je nachdem, ob Konzentration oder kreativer Austausch gefragt ist. Dazu werden wir 4 600 Arbeitsplätze plus weitere rund 4 000 Sitzgelegenheiten haben: von Räumen, in denen Gespräche unerwünscht sind, über Konferenzzonen bis hin zu Sofaecken und Stehpulten. Und wer Ruhe und Kraft im Gebet sucht, kann sich in den Meditationsraum zurückziehen.


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