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Plan B

Wie Sie sich für den Karriere-Notfall wappnen

Teil 4: Mit Profilen in sozialen Netzwerken punkten


Foto: Daniel Ernst/Fotolia.com

Ein sorgfältig gepflegtes Profil in sozialen Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn sollte Standard sein. Wer sich in den Diskussionsforen engagiert beteiligt, wird sich über mangelnde Kontaktanfragen kaum beschweren können.

Dabei geht es nicht primär um konkrete Jobangebote, sondern darum, sich nach außen zu präsentieren. Zudem sind soziale Netzwerke wie ein großer Marktplatz: Nirgendwo werden neue Berufstrends schneller sichtbar.

Die besten Jobs von allen


Wer den Passus "suche Herausforderungen" in sein Online-Profil einträgt, signalisiert Bereitschaft zum Jobwechsel. Selbst wenn ihr Vorgesetzter zu den misstrauischen Zeitgenossen zählt, für den die berufliche Neuorientierung des Mitarbeiters mit persönlichem Verrat einhergeht, ist daran kaum etwas auszusetzen.

Jobwechsel erlaubt

Denn wer sucht denn nicht neue Herausforderungen im Joballtag? Konkrete Wechselabsichten sollten allerdings nur informell, im kleinen Kreis gestreut werden ("Ich könnte mir grundsätzlich vorstellen, dass …").

Svenja Hofert rät: "Machen Sie Listen mit Kontakten und vereinbaren gezielte vertrauliche Gespräche – wenn Sie zum Kunden wechseln wollen, auch gern mit den dortigen Vertrauten. Klar müssen Sie diplomatisch vorgehen, aber: Ein Job ist ein Job, Sie können und dürfen ihn wechseln, wann immer Sie wollen."


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