Engagement
Wenn sich die Mitarbeitermotivation an der Rendite ablesen lässt
Claudia Tödtmann, wiwo.de
Erstmals steigt das Mitarbeiterengagement seit Beginn der Wirtschaftskrise wieder an. Doch auf der anderen Seite zeigt die Studie auch ein erschreckendes Bild – von zunehmender Frustration und innerlichem Druck.

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Deutschland liegt vor anderen europäischen Ländern
Das Engagement der Mitarbeiter steigt wieder an – erstmals seit Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise. Das hat der Personaldienstleister Aon Hewitt festgestellt, der spezialisiert ist auf HR-Lösungen und -Strategien sowie auf Fragen der betrieblichen Altersversorgung. Mit einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr liegt der "globale Engagement-Wert" jetzt bei 58 Prozent.
Laut der aktuellen Aon Hewitt-Studie "Trends in Global Engagement", die auf Daten von 3100 Unternehmen mit 9,7 Millionen Mitarbeitern basiert, lst der Europa-Wert niedriger und kommt auf nur 52 Prozent (ein Prozent Plus seit 2011).
Den minimalen Aufwärtstrend schreibt Wolf-Bertram von Bismarck von Aon Hewitt nur einigen Unternehmen zu: Und zwar denen, die trotz Krise kontinuierlich in das Engagement ihrer Mitarbeiter investiert haben.
Langfristige Wettbewerbsvorteile
Bei diesen Unternehmen "erkennen die Mitarbeiter vor allem Verbesserungen der Führungskultur und in ihrer Arbeitsumgebung", so der Personalprofi.
Sein Rat: Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt ist ein "hohes Mitarbeiter-Engagement noch entscheidender als unter stabilen Bedingungen", denn nur so lassen sich langfristig Wettbewerbsvorteile sichern.