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Wenn der Headhunter klingelt
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Karrieretipps

Wenn der Headhunter klingelt

von Janis Hülder, wiwo.de
Die Personalberater-Branche boomt und profitiert von der großen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Doch was tun, wenn man wirklich von einem Headhunter angerufen wird?
Ein großes Thema beherrscht derzeit die Diskussion um den deutschen Arbeitsmarkt. "Fachkräftemangel" heißt das omnipräsente Schlagwort: Für Unternehmen werden auf Grund der seit Jahrzehnten abnehmenden Geburtenzahlen allmählich die Arbeitskräfte knapp. Zumindest solche, die sie sich wünschen, vor allem hochqualifizierte MINT-Akademiker (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technologie), aber auch Techniker und Handwerker.

Hilfe bei der Suche nach den raren passenden Mitarbeitern erhalten immer mehr Unternehmen von professionellen Personalberatern – im Volksmund auch Headhunter genannt. Allein in Deutschland gibt es rund 2000 Beratungsunternehmen mit insgesamt knapp 5700 Personalberatern.

Rekordvermittlung

Laut Angaben des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater BDU hat die Branche im Jahr 2012 insgesamt rund 51000 Positionen bei Fach- und Führungskräften besetzt. Mit 1,55 Mrd. Euro Umsatz verzeichnet die Branche einen Rekord.

"Besonders gefragt waren Experten der Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie der Elektro- und Energietechnik, in der Regel mit MINT-Abschlüssen", sagt ein Sprecher des Verbands. Und trotz der Unsicherheiten der Eurokrise rechnet der Verband auf der Basis eigener Umfrageergebnisse mit einem weiteren Wachstum von rund 3,5 Prozent für 2013.

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