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Gleichberechtigung

Was gut ist für Frauen ...

Teil 3: Gesellschaft zum Besseren verändern

Sandberg und Grant ziehen in ihrem Artikel einen Vergleich mit dem Kampf um das Frauenwahlrecht in den USA Ende des 19. Jahrhunderts: Solange sich die Aktivistinnen auf Gerechtigkeit beriefen, blieb ihr Kampf erfolglos. Sie durften erst an die Urne, nachdem sie den Verantwortlichen klarmachen konnten, dass sie mit dem Recht zu wählen die Gesellschaft verändern könnten – zum Besseren.

Gleichberchtigung leben

Solange Gleichberechtigung als Nullsummenspiel daherkommt, löst sie Abwehrreflexe aus: bei Unternehmen, die sich durch Quotengesetze gegängelt fühlen. Bei Männern, die aus Furcht, abgehängt zu werden, ihre Pfründen verteidigen.

Erst, wenn wir verstehen, dass Gleichberechtigung nicht nur richtig ist, sondern allen nützt, lassen sich diese Konflikte überwinden. Dann ist Chancengleichheit auch nicht mehr etwas, worum sich bloß Politiker und Firmenchefs kümmern sollten, sondern wir alle – in unseren Familien und Partnerschaften.

Zuerst veröffentlicht auf zeit.de
Dieser Artikel ist erschienen am 25.05.2015

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