Vertrieb | Gehalt
Trend zu immer höheren Variablen
Anne Koschik
Der Vertrieb gehört zu den Aufgabenfeldern, in denen am meisten mit variablen Gehaltsgrößen operiert wird. Wer gut verkauft, verdient auch mehr.

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Viel Geld für viel Erfolg
Außendienst ist bei manchen gefürchtet, lässt das Gehaltskonto aber schneller anschwellen. Nur acht Prozent der im Außendienst beschäftigten erhalten ein Festgehalt ohne Boni. Zum Vergleich: Bei den fach- und Führungskräften liegt der Anteil der Mitarbeiter mit reinem Fixgehalt zwischen zehn und 15 Prozent.
Wie Jürgen Siebert, Geschäftsführender Partner bei Kienbaum Executive Search, beobachtet, nimmt die Tendenz zu, die variablen Anteile zu erhöhen. Bei Führungspositionen lägen diese in der Regel bei 20 Prozent, tendierten aber gen 30 bis 40 Prozent.
"Damit minimieren die Unternehmen einerseits ihr Risiko, schaffen aber gleichzeitig Perspektiven für ihre Angestellten: Wem es gelingt, erfolgreiche Geschäfte abzuschließen, der verdient eben auch viel."
Dienstwagen on top
Der Trend gehe zu "einer stärkeren Betonung der individuellen Leistung des Mitarbeiters", erklärt Christian Näser, Vergütungsexperte bei Kienbaum.
Zusätzlich zum Verdienst sind Dienstwagen im Vertrieb weit verbreitet: Rund 80 Prozent der Fach- und Führungskräfte erhalten ihn on top. Bei guten Verkäufern liegt die Quote laut der Kienbaum-Vergütungsstudie "Führungs- und Fachkräfte in Marketing & Vertrieb" sogar bei 92 Prozent.