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Fremdsprachen

Tipps für die Sprachreise

Junge Karriere
Egal ob fürs Studium, für den Beruf oder einfach zur Freizeitgestaltung... Bevor Sie eine Sprachreise antreten, sollten Sie sich über einige Dinge Gedanken machen. Junge Karriere gibt Ihnen Tipps.
An alles gedacht?Foto: © Bernd_Leitner - Fotolia.com
Empfehlungen
Ihre Sprachschule sollte Empfehlungen vorweisen können. Britische Qualitätsschulen sind im Arels-Verband (Tel. 00 44/17 18 02 92 - 00, E-Mail: web@arels.org.uk) zusammengeschlossen oder werden vom British Council anerkannt (Berlin, Tel. 030/31 10 99 - 0, E-Mail: bcberlin@britcoun.de, www.britishcouncil.de). Infos auch beim DAAD und den ausländischen Kulturinstituten (Institut Francais, Centro Cervantes, Instituto Italiano, Amerika-Häuser, etc.).
Kursgrösse
Intensivkurse sollten nicht mehr als sechs Teilnehmer haben. Generell sind bis zu zwölf akzeptabel.

Die besten Jobs von allen

Einstufungstest
Vor Kursbeginn sollte es einen umfassenden Einführungstest geben. Der Wechsel zu einer anderen Gruppe sollte möglich sein, wenn Sie feststellen, dass Ihre Kenntnisse zu gut oder zu schlecht eingeschätzt wurden.
Gruppenprofil
Eine Gruppe, deren Teilnehmer einen ähnlichen Erfahrungshintergrund mitbringen (zum Beispiel alle im Job stehen), verspricht ein homogeneres Leistungsniveau und größeren Lernerfolg. Dies gilt insbesondere für Business-Sprachkurse.
Unterrichtsumfang
Standardkurse sollten nicht unter 20 Wochenstunden umfassen, Intensivkurse nicht unter 30 Stunden.
Kursziel
Was gleich heißt - Grundkurs, Intensivkurs, Konversationskurs, Business-Kurs - kann trotzdem ganz unterschiedliche Inhalte haben. Einen Hinweis geben schriftliche Kurspläne mit Wochenübersichten, die man sich von den Schulen zuschicken lassen kann.
Lehrmaterialien
Sprachlabor und Computer sollten obligatorisch sein. Ob es Exkursionen oder Unterrichtsbesuche von Praktikern gibt, lässt sich ebenfalls einem Wochenplan entnehmen.
Lehrer
Lehrer sollten ein sprachwissenschaftliches Universitätsstudium absolviert haben und Muttersprachler sein. Für fachsprachlichen Unterricht sind praktische Erfahrungen (zum Beispiel die Arbeit als Sprachlehrer in einem Wirtschaftsunternehmen) sinnvoll.
Freizeit
Konversationsgruppen, Grammatiktrainings oder Arbeitsgruppen - jedes Extra zählt. Gute Schulen bemühen sich auch, abends und an den Wochenenden Freizeitangebote zu machen.
Dieser Artikel ist erschienen am 20.05.2008

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