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Entlassungen

Tipps für das Kündigungsgespräch

Teil 3: Trennungsgründe und Arbeitsrecht


Foto: G. Altmann/Pixelio

5. Wie wird das Gespräch geführt?

Aus Unsicherheit herumlavieren und in Floskeln zu verfallen bringt nichts. Die Kündigungsbotschaft muss in den ersten fünf Sätzen unmissverständlich fallen: "Hiermit kündige ich Ihnen fristgerecht zum..." Genauso klar müssen die Trennungsgründe benannt werden, die im Zweifel auch arbeitsrechtlich gelten.

Zudem sollte sich die Führungskraft auf mögliche Reaktionsmuster vorbereiten: Der beherrschte Typ nimmt die Nachricht gefasst auf, der emotionale dagegen reagiert wütend. Umso ruhiger und sachlicher sollte sich das Gegenüber verhalten und sich auf keinen Fall provozieren lassen. Zu Tränen neigende Typen brauchen Anteilnahme, aber kein Mitleid.

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Der kühle Verhandler schließlich stellt sofort die Frage nach der Abfindung. Unabhängig davon, wen die Führungskraft vor sich hat: Inhalt und Umfang des Trennungspakets sollten schriftlich vorbereitet sein (finanzielle Vereinbarungen, Pensionsansprüche, Resturlaub, Zeugnis, Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung)

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de
Dieser Artikel ist erschienen am 31.08.2011

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