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Fitness-Tipps

Stressfrei dank Sport

Claudia Obmann
Mit Trendsportarten von Kickboxen bis Power-Yoga lassen Sie Berufsstress hinter sich und erfrischen Körper und Geist für neue Herausforderungen. Vier Junge-Karriere-Leser zeigen, wie Sie Ihren Body mit Spaß in Topform bringen - der Gesundheit und dem Job zuliebe.
Fit und entspannt dank YogaFoto: © sculpies - Fotolia.com
Wow, sind unsere Leser fit! Knapp 50 Bewerbungen flatterten innerhalb kürzester Zeit in die Redaktion, als wir vier durchtrainierte Leser und Leserinnen für ein Fotoshooting zum Thema "Fit for Job" suchten: Sportskanonen mit knackigen Figuren waren die Bewerber allesamt - Wespentaillen und Waschbrettbäuche zeigten die eingesendeten Fotos en masse.Die Redaktion hatte also die angenehme Qual der Wahl. Gefallen ist sie auf die beiden Studentinnen Natascha Pavlovic und Rita Lauter, die IT-Beraterin Agata Maternia und Henning Hayn, Student und mehrfacher Thüringer Hochschulmeister im Schwimmen. Sie führen vor, mit welchen Trendsportarten man sich dieses Jahr fit macht für Sommer, Sonne, Strand und Job: Kickboxen, Climbing, Power-Yoga und Pilates.

Die besten Jobs von allen

Wer für seinen Job kraftvoll und leistungsstark bleiben will, der boxt, einer aktuellen Umfrage von Junge Karriere bei den größten und wichtigsten Fitnessclubs des Landes zufolge, wie die Thais, kraxelt mit oder ohne Seil oder dehnt und streckt sich - entweder dynamisch-schweißtreibend wie beim Power-Yoga oder sanft-formend an den Pilates-Seilzügen.Je nach persönlichem Bedarf an Tempo und Action, in jedem Fall aber mit jeder Menge Spaß, lassen sich so individuell Kraft, Koordination und Flexibilität steigern. Wer ergänzend zum trendigen Funsport noch mindestens zweimal 20 Minuten pro Woche Mountainbiking, Nordic Walking oder Inline-Skating für mehr Ausdauer dranhängt, steckt auch im Job Stress lockerer weg - und dem sexy Badehosen- oder Bikini-Body steht nichts mehr im Weg.Kein Pardon für faule Säcke"Keine Zeit fürs Training." Noch nicht mal die Lieblingsausrede der Couch Potatoes, die lieber auf dem Sofa lümmeln, statt die Sportschuhe zu schnüren, zieht jetzt mehr. Denn Minimalisten müssen "insgesamt gerade mal 80 Minuten pro Woche lockermachen, um fit wie'n Turnschuh zu werden", macht Sportwissenschaftler Michael Despeghel-Schöne Mut. Zusammen mit Medizinern und Ernährungsexperten hat er ein spezielles "Fitnessprogramm für faule Säcke" erprobt, das sich besonders gut in den Berufsalltag einbauen lässt. Der Clou: mit drei flexiblen "Orgientagen" pro Woche nimmt das Programm sogar auf den inneren Schweinehund Rücksicht. "Ob Schokoriegel oder Schampus, die kleinen Sünden sind okay", sagt der Experte. Auch bei einem üppigen Geschäftsessen und dem genüsslichen Faulenzen unterm Sonnenschirm danach muss sich ab sofort kein schlechtes Gewissen mehr regen.Musik in den Ohren vieler Schweinehund-geplagter Zeitgenossen. Und von denen gibt es viele. Generell nimmt der sportliche Eifer bei Männern und Frauen schon ab Ende 20 rapide ab - häufig bei Antritt des ersten Fulltime-Jobs. So kommt es, dass im Durchschnitt gerade mal jeder dritte Deutsche regelmäßig joggt, Tennis spielt oder in der Mucki-Bude schwitzt.

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