Teil 5: Bitte nicht stören – Ablenkungen wirksam ausschalten Bild: Oliver Haja / PIXELIO
Natürlich lassen sich im beruflichen Alltag nicht alle Störquellen ausschalten. Steuern Sie mit ein paar wirkungsvollen Maßnahmen den Zeiträubern entgegen und lassen Sie sich Ihre Konzentrationsfähigkeit nicht durch Kinkerlitzchen beeinträchtigen:
Hören Sie auf, sich automatisch über eingehende E-Mails und SMS informieren zu lassen. Dann müssen Sie auch nicht ständig entscheiden, ob Sie diese Nachrichten jetzt auch lesen oder beantworten wollen.
Bearbeiten Sie Ihre E-Mails im Block zu bestimmten Zeiten des Tages.
Schauen Sie nicht öfter als dreimal am Tag in Ihren E-Mail-Briefkasten.
Bestellen Sie Newsletter ab, die Ihnen keine wichtige Info liefern.
Organisieren Sie sich Zeiten, in denen Sie nicht erreichbar sind. Verabreden Sie zum Beispiel mit einem Kollegen, dass zuerst er eine Stunde lang die Telefonate für Sie annimmt und danach Sie für ihn.
Versuchen Sie, mindestens 15 Minuten bei Ihrer Aufgabe zu bleiben.
Versenden Sie selber wenig Mails. Dann erhalten Sie auch weniger.
Lesen Sie in Ihrer Pause keine Mails. Das macht nur Stress.
Unterbrechungen – unvermeidlich!
Trotz aller Voraussicht müssen Sie auch in der Lage sein, mit Unterbrechungen sinnvoll umzugehen. Zwei Strategien haben sich bewährt:
Bringen Sie, wenn es geht, erst eine Teilaufgabe zu Ende. Das ist günstiger als zwischendurch auszusteigen. „Einen kleinen Moment noch, ich bin gleich für Sie da“ kann als kleine Zwischeninfo helfen.
Bevor Sie mit Ihrer aktuellen Aufgabe aufhören: Merken Sie sich, wo Sie stehengeblieben sind. Zum Beispiel mit einem kleinen Zettel auf dem Schreibtisch oder dem Schriftstück, an dem Sie gerade arbeiten. Oder – bei sehr kurzen Unterbrechungen – indem Sie sich mental aktiv daran erinnern, was Sie gerade tun wollten. So wissen Sie anschließend schneller, wo Sie wieder beginnen müssen.
(Quelle: www.tk-online.de; Dipl.-Psych. Anne Frobeen: „Stress bewältigen – So bleiben Sie beider Sache“)
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