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Gesetzentwurf

SPD fordert Kündigungsschutz für Whistleblower

zeit.de
Wer auf Missstände bei seinem Arbeitgeber hinweist, soll nicht gekündigt werden können. Die SPD will einen entsprechenden Gesetzesentwurf in den Bundestag einbringen.
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Foto: gradt/Fotolia

Folgenfrei auf Missstände hinweisen

Ob es um Gammelfleisch geht oder um Missstände in einem Pflegeheim: Wer Kenntnisse über solche Dinge als sogenannter Whistleblower öffentlich macht, soll nicht gekündigt werden dürfen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, den die SPD in dieser Woche im Bundestag einbringen will.

"Unsere Gesellschaft profitiert von mutigen Arbeitnehmern, die auf Missstände hinweisen", erklärte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Anette Kramme. Die SPD wolle "eine einheitliche rechtliche Regelung, wer unter welchen Umständen wen über Missstände informieren darf".

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Rechtsunsicherheit beseitigt

Der Gesetzentwurf beseitige Rechtsunsicherheit, indem er ein Anzeigerecht für Hinweisgeber festlege. "Maßreglungen, Mobbing und Kündigungen aufgrund von rechtmäßigen Hinweisen sind künftig verboten", heißt es darin.

Zur Durchsetzung des Benachteiligungsverbots sollen dem Hinweisgeber oder Whistleblower Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld – sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Leistungsverweigerungsrecht – zustehen

Zuerst veröffentlicht auf zeit.de

Dieser Artikel ist erschienen am 13.02.2012

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