Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche
Stellenangebote im Visier

Skurrile Aushängeschilder von Unternehmen

Tina Groll, zeit.de
Viele Jobanzeigen sind unverschämt formuliert, manche sogar unfreiwillig komisch. Wir zeigen eine Auswahl der lustigsten Ausschreibungen und erklären, wie es besser geht.

Foto: Rumkugel/Fotolia.com

"Attraktiver Bauführer" gesucht

Das Bauunternehmen hatte das mit der Arbeitgeberattraktivität wohl missverstanden, als es einen "attraktiven Bauführer" suchte. Ob letztlich ein Mitarbeiter in George-Clooney-Optik gefunden wurde, ist nicht überliefert. Dafür aber hat es die Anzeige in das Büchlein Stellenanzeigen zum Schmunzeln des Schweizer Recruiting-Dienstleisters x28 geschafft.

Die Firma berät Arbeitgeber, Personaldienstleister und Wirtschaftsverbände bei der Gestaltung und Semantik von Jobanzeigen und deren Auffindbarkeit im Netz. Nach fast einer halben Million Stellenausschreibungen hatte das Team viele skurrile Beispiele gesammelt, aus denen es die lustigsten auswählte, um zu zeigen, wie man es lieber nicht machen sollte

Die besten Jobs von allen


Stellenanzeigen sind ein Aushängeschild für Unternehmen. Warum sollte man in einer Firma arbeiten, die nicht einmal eine fehlerfreie Jobanzeige hinbekommt?

Klassische Fehler

Am häufigsten sind Rechtschreibfehler. Ein Unternehmen suchte beispielsweise einen Elektrotechniker, schrieb das Wort Projektmanagement in der Anzeige jedoch mehrfach falsch. Mal war von "Projektmangement", mal von "Projektmanagment" die Rede. Eine andere Firma suchte einen "Französisch-Übersezter".

Vermutlich werden sich geneigte Kandidaten beim genauen Lesen gefragt haben, ob hier nicht Deutschkenntnisse dringender nötig wären. Ähnlich ging es wohl auch Interessenten, die in einer Anzeige lasen, ein Unternehmen suche einen "Administor Windows"


Fair Company | Initiative

 

Themen im Überblick