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Social Sabbatical

Sinnvolle Auszeit mit Karrierepotenzial

Teil 2: Mitglied der High Potential Community

In sozialer Mission: SAP-Führungskräftenachwuchs in BrasilienFoto: SAP
André Wagner, 34, aus Pirna hat als einer der Ersten an dem Pilotprojekt teilgenommen. Mitte des Jahres 2012 flog er nach Brasilien und half mit, dem Bürgernetzwerk Rede Cidada eine Zukunftsperspektive zu geben.

Er absolvierte ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie in Dresden und ist seit dem Jahr 2000 bei SAP beschäftigt. Nach drei Jahren Berufserfahrung als Entwickler erwarb er berufsbegleitend 2004/2005 in England seinen M.Sc. in Management und ging im Anschluss einen weiteren Karriereschritt zum Software-Architekten.

Bis 2011 arbeitete er an SAPs Internet Produkten, wie zum Beispiel SAP Business ByDesign, und ist verantwortlich für das Mentoring-Programm in seiner Abteilung.
André WagnerFoto: SAP
Wie wurden Sie auf das Social Sabbatical aufmerksam?

André Wagner: Anfang 2012 habe ich über die High Potential Community der SAP vom „Social Sabbatical“ erfahren. Ich habe mich dafür mit einem Motivationsschreiben beworben. Mich interessieren nicht nur die kulturellen Aspekte. Spannend finde ich auch, andere Top-Talente aus verschiedenen Ländern kennenlernen zu können und mir ein Netzwerk aufzubauen. Ganz besonders hat mir aber gefallen, gemeinnützige Organisationen im Rahmen der Corporate Social Responsibility-Strategie unterstützen zu können.

Wie hat SAP Sie auf den Job vorbereitet?

André Wagner: Für meinen vierwöchigen Einsatz in Brasilien im Juli 2012 wurde ich zwei Monate im Vorfeld vorbereitet: Ich lernte viel über das Zielland, die kulturellen Aspekte, wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sprachliche Grundlagen und dort übliche Kommunikationsformen. Auch Sicherheitsfragen wurden geklärt. Dann habe ich natürlich die Organisation in Belo Horizonte kennengelernt und das Problemstellung erfahren.


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