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Informationsmanagement

Schutz vor der E-Mail-Flut

Ferdinand Knauß, wiwo.de
Dauernde Erreichbarkeit und zu viele unnötige Informationen lähmen Mitarbeiter und ganze Abteilungen. Was man dagegen tun kann.

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Ablenkung allgegenwärtig

Das Monster gibt nie Ruhe. Unten rechts am Bildschirm blinkt es immer wieder in unregelmäßigen Abständen auf.

"Neue Mail" heißt es und zerstört immer wieder die Konzentration auf eine wichtige Aufgabe. Im Durchschnitt erhalten deutsche Arbeitnehmer täglich 13 berufliche Mails, ergab eine Bitkom-Studie, bei Wissensarbeitern und Führungskräften dürften es deutlich mehr sein.

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Dazu kommen andere Informationsüberfälle: Anrufe, Kollegen an der Tür und mit Martinshorn fahrende Rettungswagen. In Großraumbüros ist die Störung durch unverlangte Informationen ohnehin ein Dauerzustand.

Interne Kommunikation ordnen

Die überbordende Informationsflut geht aber nicht nur an die Nerven der Mitarbeiter. Dauernde Kommunikation wird "zunehmend zum Produktivitätskiller und zu einem nicht unerheblichen betriebswirtschaftlichen Problem", sagt Norbert Wölbl von der Managementberatung Liebich & Partner.

"Organisationen lähmen sich durch unprofessionellen Umgang mit Transparenz und Information selbst". Was tun? Wölbl empfiehlt drei Prinzipien der internen Kommunikation:


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