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Jobs in der Immobilienbranche
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Jobs in der Immobilienbranche

Schlüssel zum Glück

Miguel Zamorano, wiwo.de
Architekten, Bauingenieure und Facility-Manager haben zurzeit beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt mehr Stellenangebote als Nachfrage.
Der Immobilienmarkt steht zurzeit überall in den Schlagzeilen. Seitdem die niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank beim deutschen Sparer angekommen sind, flüchten diese in die Sachwerte und Immobilien. Häuser, Gebäude und Wohnungen haben sich somit zu einer begehrenswerten Anlage entwickelt.

Die Auswirkungen sind überall zu spüren: Die größeren Städte verzeichnen wachsende Quadratmeterpreise. Die Mieter und Käufer knirschen mit den Zähnen und wedeln mit den Geldbeuteln, Vermieter und Bauunternehmen jubeln. Auch eine andere Gruppe dürfte diese Entwicklung mehr freuen als betrüben. Sie taucht kaum in der Berichterstattung auf, und wird, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt: Es sind die Berufstätigen im Immobilienbereich. Bewerber und Interessenten können sich nicht wegen fehlenden Stellen beschweren. Die Statistik beweist: Es gibt eine große Diskrepanz zwischen Stellenanzeigen und Anfragen von Jobsuchenden.

Jobturbo zeigt: Mehr Stellen als Bewerber
 
Besonders seit Anfang des vergangenen Jahres übertrifft das Arbeitsplatzangebot den Bedarf nach Stellen um das Vielfache. Wie die Jobturbo-Statistik zeigt, gibt es mehr Stellenanzeigen als Interessenten: Im Mai 2013 wurden 3 600 Stellen pro Tag im Immobilienbereich ausgeschrieben, doch dem standen lediglich 400 bis 500 Klicks gegenüber. Der Jobturbo greift auf eine einzigartige Datenbasis zu, die den deutschen Markt für Stellenanzeigen in den 25 bedeutendsten Stellenbörsen, den wichtigsten 17 Zeitungen sowie 2 600 Karriereportalen der Unternehmen abbildet. Jederzeit können alle Informationen für die unterschiedlichsten Berufsfelder aktuell abgerufen und analysiert werden.
Jobturbo-StatistikWie die Jobturbo-Statistik zeigt, gibt es derzeit eine große Diskrepanz zwischen Stellenanzeigen und Anfragen von Jobsuchenden.Grafik: Jobturbo
Auch der demographische Wandel wirkt sich auf die Immobilienbranche aus: Es fehlen immer mehr qualifizierte Mitarbeitern. Man möchte meinen Bauträger, Facility-Management-Firmen und Architektenbüros suchen händeringend nach neuen Mitarbeitern. Eine Umfrage der Immobilien-Zeitung bestätigt die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt der Immobilienwirtschaft.

So wollen 52 Prozent der Personalverantwortlichen von 134 befragten Immobilienunternehmen bis zum Frühjahr 2014 weiter Personal aufbauen. Besonders für Berufseinsteiger interessant: Das Hauptaugenmerk liegt auf Young Professionals – die sich im Schnitt je nach Ausbildung und fachspezifischem Wissen in diesem Jahr auf vier Prozent mehr Jahresgehalt freuen dürfen, also zwischen 28 782 Euro für normale Lehrlinge bis zu 39 815 Euro für Einsteiger mit einem immobilienspezifischen Master- oder Diplom-Abschluss, wie die Immobilien-Zeitung ausrechnet.


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