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Auszeit vom Job

Sabbatical – einfach mal Pause machen

Julia Gurol, wiwo.de
Einmal um die Welt reisen, eine Auszeit vom Berufsstress nehmen, sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllen – im Berufsleben nicht möglich? Doch! Immer mehr Arbeitnehmer gönnen sich ein Sabbatjahr, eine bezahlte Auszeit aus dem Job. So funktioniert's.
Zeit ist Geld heißt es so schön – für Arbeitnehmer, die sich entschließen, ein sogenanntes Sabbatical – ein Sabbatjahr – zu nehmen, wird dieses Sprichwort zum Motto.

Ein Jahr lang raus aus seinem Beruf zu gehen und eine Auszeit zu nehmen, wird immer beliebter.

Vor allem im öffentlichen Dienst spielt das Sabbatjahr eine Art Vorreiterrolle. Hinter dem Begriff "Sabbatical" verbirgt sich auf gut Deutsch ein Arbeitszeitmodell für einen längeren bezahlten Sonderurlaub.

Drei Möglichkeiten

Für die Umsetzung eines Sabbaticals gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten. Eine Option ist es, über einen längeren Zeitraum hinweg Urlaubstage auf einem Arbeitszeitkonto zu sammeln und sich diese später als Freizeit ausbezahlen zu lassen.

Diese Ansparphase kann zwischen einem Jahr und zehn Jahren dauern.

Eine zweite Möglichkeit ist, über einige Zeit hinweg auf einen Teil des Gehalts zu verzichten. In der Freistellungsphase muss der Arbeitnehmer dann nicht arbeiten, erhält aber das gekürzte Gehalt weiter.

Die dritte Möglichkeit ist, sich einfach unbezahlten Urlaub zu nehmen oder das sogenannte Time-Out-Modell wahrzunehmen. Dabei wird der Arbeitnehmer für eine gewisse Zeit freigestellt, erhält aber entweder gar kein Gehalt oder sehr reduzierte Bezüge.


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