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Personalabbau

Rauswerfen, überwachen, manipulieren

Teil 3: These: Profitgeile Manager als Ausbeuter


Foto: Eisenhans/Fotolia.com

Nun muss man nicht BWL studiert haben, um zu wissen, dass Change-Management sich mit Veränderungsprozessen allgemein in Organisationen befasst und keineswegs als Synonym für Entlassungen verwendet wird.

Auch fehlt ein konkretes Beispiel, an dem diese Behauptung belegbar wäre. Am Ende läuft alles auf die eine, übertriebene These hinaus: Profitgeile Manager behandeln Mitarbeiter nicht wie Menschen, sondern wie entrechtete Arbeitssklaven.

Die besten Jobs von allen


Außerdem betrügen sie die Verbraucher und versuchen, jeden Skandal zu vertuschen. Dafür bedienen sie sich perfider Helfershelfer. 

Zu hohe Erwartungen?


Schröders und Essers Sicht ist einseitig und verzerrt: hier der Arbeitnehmer – das ständige Opfer – dort der Arbeitgeber – der böse Täter. Sicher, es gibt schwarze Schafe. Natürlich, es gibt unlautere Methoden. Doch kann man sie eben nicht als allgemeingültig darstellen.

Ein kluges Buch, das auf Missstände hinweist, differenziert. Es ordnet ein, es analysiert. Das machen die Autoren aber kaum. Schade. Die Vollstrecker hätte ein kritisches und interessantes Buch über Lücken im Arbeitsrecht, über Missbrauch von Macht und Einfluss werden können

Zuerst veröffentlicht auf zeit.de
Dieser Artikel ist erschienen am 05.06.2012

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