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Check-in zur Geschäftsreise
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Geschäftsreise

Pflichtuntersuchung vor dem Check-In

Teil 2: Höheres Risiko

Annahme: Das Krankheitsrisiko ist auf Reisen so hoch wie in der Heimat

Wie viele Beschäftigte unterwegs erkranken, lässt sich nur schätzen. 2012 brachen 9,4 Millionen Fach- und Führungskräfte aus Deutschland zu 166,3 Millionen Trips auf, die durchschnittlich 2,2 Tage dauerten.

Die USA und China sind die häufigsten Zielländer. Unter der eher vorsichtigen Annahme, dass das Risiko einer Erkrankung unterwegs ungefähr so hoch ist wie zu Hause, kommen etwa 14,6 Millionen Krankheitstage zusammen; etwa jeden zwanzigsten Manager erwischt es.

Jede Minute zählt

So wie den Hannoveraner Geschäftsreisenden in der Mongolei. Um 17 Uhr 15 mitteleuropäischer Zeit geht sein Notruf bei der Hotline des Gesundheitsdienstleisters International SOS in Frankfurt ein.

Der Arzt am Telefon vermutet ein Herzproblem und vermittelt einen Termin in einer Klinik in Ulan-Bator. Gegen 18 Uhr wird dort ein Myokard-Infarkt festgestellt und eine Tablette verabreicht, um das Blut zu verdünnen. Der Manager muss dringend am Herz operiert werden, doch das ist 6000 Kilometer entfernt von Deutschland nicht möglich.

International SOS empfiehlt die Verlegung des Patienten. Die Mitarbeiter der weltweiten Notrufzentrale in Frankfurt, Peking und Hongkong suchen eine geeignete Klinik und organisieren ein Ambulanzflugzeug – jede Minute zählt.

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