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Arbeitswelt

Papier wird noch lange unverzichtbar bleiben

Teil 3: Mit Sinnlichkeit und Haptik


Foto: pzAxe/ Fotolia.com

Das papierlose Büro ist auch dieser Umfrage zufolge lediglich ein Wunschtraum. Nur jeder Vierte der Befragten kann sich vorstellen, komplett ohne Papier auszukommen. Da, wo Sinnlichkeit und Haptik eine Rolle spielen, werde es unverzichtbar bleiben, glauben die meisten.

In Zukunft werde jedoch klima- und ressourcenneutrales Wirtschaften immer wichtiger. Deshalb werde der Papierverbrauch sinken, die Verschwendung der Ressource zurückgehen, glauben einige der Befragten. Denkbar ist auch, dass neue papierähnliche Materialien zum Einsatz kommen: Experten arbeiten an einem Superpapier, das wiederverwendbar, feuerfest und nahezu unzerstörbar ist, weil es nicht aus Holzfasern besteht.

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Solange es ein solches Superpapier aber noch nicht gibt, sollten sich Unternehmen im Papiersparen üben. Sie können beispielsweise recyceltes Papier verwenden. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter außerdem dazu anhalten, wirklich nur das Nötigste auszudrucken und Folien, Ordner und Ablagemappen mehrfach zu benutzen.
 
Integration in Umweltschutzmaßnahmen

In wenigen Minuten lassen sich alle Firmenrechner und Drucker so einstellen, dass Seiten doppelt oder mehrere Seiten auf ein Blatt bedruckt werden. Eine Agenda muss nicht ausgedruckt werden, ein elektronischer Planer reicht oft aus.

Und wer ganz auf Faxe verzichtet und Dokumente stattdessen scannt und per E-Mail versendet, spart ebenfalls Papier. Außerdem kann man Kunden und Lieferanten darum bitten, weniger Papier zu verbrauchen. Integriert in andere Umweltschutzmaßnahmen können Unternehmen das nutzen, um ihr Image nach Außen zu verbessern


Zuerst veröffentlicht auf zeit.de

Dieser Artikel ist erschienen am 19.07.2012

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