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Generation Y

Mehr Leichtigkeit im Arbeitsleben

Teil 2: Leistung und Lebensgenuss

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Foto: Abdone/Fotolia

Warum muss ich bis 18 Uhr im Büro bleiben, wenn nichts mehr zu tun ist? Warum traut sich kein Kollege, mehr als zwei Monate in Elternzeit zu gehen? Warum darf ich tagsüber keine privaten E-Mails schreiben, wenn ich doch am Samstag auch die beruflichen beantworten soll?

Die zwischen 1980 und 1990 Geborenen sind eine besondere Generation – und sich dessen sehr bewusst. Das zeigen exklusive Ergebnisse einer bisher unveröffentlichten Studie der Ludwigshafener Professorin Jutta Rump, die das Institut für Beschäftigung und Employability leitet.

"Leistung und Lebensgenuss", so schreibt Rump, gehörten für diese Generation untrennbar zusammen. Sie hat dafür weltweite Studien analysiert, denn die empirischen Daten über diese neue Arbeitnehmergeneration sind noch rar. Groß geworden in einer Welt mit Babyschwimmkursen und Kinderbetreuung schon für die Kleinsten haben ihre Eltern ihnen früh gezeigt, wie Gruppen funktionieren – aber auch, wie sie daraus hervorstechen können.

Geplatzte Verhätschelungsphase

Sie wurden gelobt, was das Zeug hält, sollten es ja aufs Gymnasium schaffen, studieren, die Welt entdecken und einen guten Job finden. Ihren Kindern das nötige Selbstvertrauen geben – die Eltern wussten, wie wichtig das ist. Sie sind mit dem Gefühl groß geworden, etwas Besonderes zu sein. Bis sie der erste Job mit der rauen Wirklichkeit konfrontiert.


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Plötzlich fragt sie keiner mehr, was sie am liebsten machen möchten. Lobt sie nicht mehr für Selbstverständlichkeiten. Die Verhätschelungsblase platzt. Was passiert, wenn die jungen auf ältere Kollegen prallen? Wie wollen sie ihre Arbeit gestalten? Und was bedeutet ihnen ihr Job?


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